1. Weihnachtslust 09


    Datum: 20.07.2022, Kategorien: BDSM Autor: byChinaSorrow

    ... ähnlich obskuren Kram kennt wie du, dann die beiden. Und dieses Öxxö Blöxxö ist wirklich furchtbar."
    
    Tom nahm das mal so hin und schaute wieder zurück zu Kati, die ein identisches Öxxö Xööx Shirt trug. Er sackte innerlich erleichtert zusammen, als sie ihm tatsächlich zuzwinkerte und ein Lächeln kurz wie ein Blitz über ihre Züge huschte. Tom würde das erst glauben, wenn er es von Zeugen bestätigt bekäme. Konnte Permafrost so schnell auftauen?
    
    „Uuuuuh, du hast eine neue Freundin!", hänselte Liliane spielerisch. „Wer hätte es gedacht."
    
    „Für eine Millisekunde. Warten wir's mal ab."
    
    „Oh, eine Millisekunde ist mehr, als die meisten je von ihr bekommen haben. Hey, hallo Katja!" Liliane ließ seine Hand los und stürmte auf eine Gruppe Leute zu, die gerade die Burg betraten und die allesamt nicht zur Stammbesetzung gehörten. Dann war wohl spätestens jetzt der Zeitpunkt gekommen, ab dem man sich ‚normal' benehmen sollte.
    
    Er gesellte sich kurz zu der Gruppe, wurde vorgestellt und mit offenen Armen aufgenommen, aber das Gespräch drehte sich nur um Updates über das Leben der Neuankömmlinge. Also machte sich Tom unauffällig von dannen und erforschte die weitere Umgebung. Im Speisesaal wurde ein mörderisches Buffet aufgebaut und Tom fragte sich, wie voll es denn werden würde, wenn derartige Mengen an Essen nötig wären. Eine Horde von Leuten in den Polohemden eines Cateringservices wuselten herum und er beschloss, sie erst einmal ihrer Arbeit zu überlassen. Im Salon lief ...
    ... entspannte Loungemucke und es hatten sich schon einige der Stammgäste eingefunden, die aber ebenfalls vergleichsweise konservativ gekleidet waren. Tom gesellte sich zu Carlos und Sophie, die mit Nigel und einigen Angestellten der Burg zusammenstanden, die offenbar tatsächlich allesamt frei hatten. Lediglich Tatjana konnte er dabei beobachten, wie sie möglichst diskret dem Cateringpersonal letzte Anweisungen gab.
    
    „Die Party geht also in der Eingangshalle ab?", fragte er Sophie, die ein wenig schmollte, weil er sich immer noch nicht mit ihr beschäftigt hatte.
    
    „Und wie die abgeht. Wenn du mal ‚Ruhe' brauchst, kannst du dich hierher zurückziehen, aber danach siehst du mir nicht aus, oder?"
    
    „Na ja, der übermäßig aktive Tänzer bin ich nicht gerade. Ich höre halt lieber anderen Kram, als das, was auf Tanzflächen läuft."
    
    Sophie grinste breit. „Davon hat Liliane schon berichtet. Kann aber dein Abend werden, weil hier nur wenig von dem läuft, was sonst so gewünscht wird."
    
    „Und das funktioniert? Die meisten Leute folgen doch eher dem Motto: ‚Was der Bauer nicht kennt, dazu tanzt er nicht'."
    
    „Oh, Kati hat das Publikum hier über die Jahre gut trainiert. Ist schon beinahe ein Ritual."
    
    „Was denn so?" Er wollte sich ja nicht direkt als Außenseiter outen, sobald es damit losging.
    
    „Kapierst du schon, wenn es so weit ist. Was eine besoffene Meute versteht..." Sie zwinkerte ihm zu. „Wenn es dir überhaupt nicht gefällt, können wir uns gerne für einen gemütlichen Fick verdrücken. ...
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