1. Karina Teil 03 - Die Woche danach


    Datum: 17.10.2022, Kategorien: Gruppensex Autor: byIgorNordwand

    ... seit Monaten nicht mehr wohl gefühlt habe. Schon länger wollte ich mit dir darüber reden, aber ich habe immer wieder einen Rückzieher gemacht. Ich mag dich, doch habe ich mehr und mehr das Gefühl bekommen, dass wir beide nur noch mit- und nebeneinander Leben, aber nicht mehr in einer Beziehung. Ich kam mir vor wie in einer WG mit gelegentlichem Sex. Du hast förmlich fast jede Spontanität unterdrückt, einfach mal nett essen gehen, händchenhaltend durch die Stadt schlendern. In den letzten Monaten gab es fast nichts davon. Jede kleine Nettigkeit von mir wurde von dir dankend angenommen, aber von dir bekam ich fast nichts zurück. Denk mal nach, wann hast du mir so ganz spontan, zuletzt mal was Nettes zukommen lassen, ein kleines Geschenk, oder einen romantischen Abend und so. Da muss ich weit zurückgehen. Selbst an meinem Geburtstag gab es nichts Spontanes außer die üblichen Dinge. Es befriedigt mich nicht, dass du einfach nur da bist. Ich möchte mehr von dir, als nur deine Anwesenheit. Ab und zu mal ein wenig Liebe und Aufmerksamkeit glaube ich habe ich mir verdient.
    
    Ich denke, der Alltag hat uns zu sehr im Griff und deine Regeln haben alles so planbar und sicher gemacht, dass der Reiz an einer Beziehung so langsam aber sicher abhanden kommt, bei dir und auch bei mir. Man muss sich einfach nicht mehr Bemühen um den Anderen, man hat ihn ja sicher, er wird planbar. Am Anfang hat mir das schon gefallen, auch ich habe mich in dieser Hängematte schön ausgeruht. Doch mit der ...
    ... Zeit, dass muss ich gestehen, wurde es immer langweiliger. Selbst der Sex zwischen uns wurde schon plan- und vorhersehbar. Immer nur einmal in der Woche von Sonntag auf Montag, wenn du denn Lust hattest, oder nicht Erdbeerwochen waren. Ging die Nacht ohne Sex vorbei, dann Pech gehabt und auf das nächste Wochenende hoffen. Das ist frustrierend. Selbst beim Sex gab es kaum noch spontanes, immer wieder dasselbe. Ja es ist schön mit dir, doch ab und zu mal eine kleine Abwechslung fände ich auch ganz nett." Steffen muss durchschnaufen. Er nimmt erstmal einen Schluck Wein. Er hat sich vieles von der Seele geredet, was ihn schon länger begleitet. Innerlich ist er richtig aufgewühlt. Zum ersten Mal hat er so mit seiner Sonja gesprochen.
    
    Diese sitzt am anderen Ende der Leitung und konnte nur noch am Glas nippen. Das hat gesessen. Es hörte sich an, wie eine Standpauke und genau so fühlt sie sich jetzt auch. So hat sie sich das Gespräch mit Steffen nicht vorgestellt. Im Grunde hat sie es noch nie aus seiner Sicht gesehen. Er hat ja auch nie was gesagt. Es tut schon weh, wenn man so etwas zu hören bekommt. Betroffenes Schweigen markieren die ersten Sekunden, bis sich Sonja spontan wieder an Steffen richtet. Aber auch ihr strömen die Worte ohne Nachzudenken einfach aus ihr heraus.
    
    Sonja„Ach Steffen, wir sollten wahrscheinlich öfters mal miteinander reden, wo uns der Schuh drückt. Ich möchte jetzt nicht alles zerreden, aber wenn ich es nicht weiß, kann ich es auch nicht versuchen zu ...
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