Au-pair 13
Datum: 26.12.2022,
Kategorien:
Voyeurismus / Exhibitionismus
Reif
Autor: A-Beatrye
... ihr mir helfen? Grrrrh“, ich fluchte wie ein Rohrspatz auf dem Klo. Plötzlich hörte ich eine Stimme.
„Schöne Muschi hat sie.“
„Ja“, sagte eine andere.
„Wenn du sie lieb streichelst, kann sie deine werden.“
„David, sie ist viel zu jung. Sie ist so alt wie meine Enkeltochter.“
„Alter ist kein Grund. Niemand in meinem Volk schaut auf das Alter.“
„Aber in meinem Volk schon. Sie werden es nicht tolerieren. Sie wird sich unmöglich darauf einlassen. Und es wäre auch nicht richtig.“
„Doch, das wird sie. Sie ist die Uru Labi.“
„Und du wirst mir wie üblich nicht erklären, was das bedeutet.“
Dann verschwanden die Stimmen wieder. Ich fragte mich, warum ich diese Stimmen überhaupt gehört hatte. Ich stand auf und drehte mich hüpfend um. Ich blickte in das tiefe Loch und sah unten eine Lampe. Das Teil war kein Klo. Er hat nur dieses Häuschen auf eines seiner Löcher gestellt, damit ich dahin lief. Ich war stink sauer.
Ich schnappte mir meine Krücken und hüpfte über den Hof. Ich hüpfte die Treppe nach unten und lief den Stimmen der beiden hinter her. Als ich sie erreicht hatte, war ich noch immer stink sauer.
„Wo ist das Klo? Das richtige.“
Anton schaute David an: „Du hast recht.“
„Sag ich doch. Man muss das Kind sitzen lassen, damit es einem folgt.“
„Bitte?“, warf ich dazwischen.
„David hat gesagt, nur wenn ein Mensch ...
... wirklich Willens ist, dann läuft er. Und du willst doch auf ein Klo? Wie oft hast du Pausen gemacht auf dem Weg zu uns?“
Ich starrte sie nur an.
Dann sagte ich „kein mal“ und dann, „danke.“
Anton kam auf mich zu und küsste mich.
„Du hast dir eine Belohnung verdient.“
Er führte mich in einen Raum, der nur zwei Ecken von der Küche und dem Schlafzimmer weg war. Es war eine voll eingerichtetes Badezimmer mit Wanne, Dusche, Bede und Wassertoilette. Das ganze herausgeschnitten aus dem Felsen. Es musste Jahre gedauert haben, das Teil zu bauen.
„Meine Güte ist das schön“, sagte ich.
In dem Zimmer gab es auch einen Spiegel, decken hoch. Ich traute mich fast nicht davor. Ich war dünn, unverkennbar, aber ich hatte schlimmeres erwartet. Und ich war nicht mehr so braun. Überdeutlich war der Unterschied an meinen Beinen zusehen. Links war ich schlanker als rechts. Und mittlerweile war mein linkes Bein auch nicht mehr wirklich ansehnlich. Unten Bissspuren, oben Bissspuren und noch immer dieses zerfranzte Loch. Wenn ich meiner Mutter unter die Augen treten würde, würde ich einiges erklären müssen. Vorsichtig tastete ich an den Wunden und Narben entlang. Jemand hatte die letzten Fäden des Krokodilbiss entfernt. Die Haiabdrücke wurden langsam hell. Wer sollte mich so noch lieben, fragte ich mich.
„Du bist wunderschön“, hörte ich Antons Stimme hinter mir.