1. Schwules Internat 11-02


    Datum: 30.01.2023, Kategorien: Schwule Autor: Kleiner-Ivan

    Nach diesen Worten verließ Dimitros den Bus wieder „ich werde Euch in den nächsten Tagen mal im Lager besuchen“ sagte er noch beim Aussteigen.
    
    Im Bus herrschte erst einmal Stille.
    
    „Ist der immer so?“ wollte Tim wissen.
    
    „Er ist ein herzensguter Mensch und hat mir hier sehr viel geholfen“ erklärte ich Tim.
    
    Ich schloss die Tür und fuhr weiter. Als wir am Sc***d vor dem Eingang zum Gelände vorbeifuhren jubelten meine Gäste „wir sind dahaha.“
    
    Ich fuhr bis zu meiner Unterkunft, stoppte den Bus und rief „Endstation alles aussteigen.“
    
    Die Jungs standen auf. Inzwischen hatte sie sich alle ihrer Langarm-Shirts entledigt.
    
    Jörg baute sich im Ausstieg auf und kommandierte „langsam und gesittet aussteigen. Wir sind hier Gäste.“
    
    „Nicht schon wieder“ stöhnten die Jungs „jetzt hat Jörg wieder seine verrückten fünf Minuten.“
    
    Vor der Schulhütte standen Ilias uns seine Freunde, sie hatten wohl gerade Unterrichtsende und schauten neugierig in unsere Richtung.
    
    Als die Internatler langsam einer nach dem anderen den Bus verließen kam es von den Jungs vor der Schule „Achtung, Frischfleisch.“ Wer es gerufen hatte konnte ich am Grinsen sehen. Es war Lakis, der erwartungsvoll zu uns schaute.
    
    Simon hatte nur Augen für Tim „der ist meine Kragenweite, nur ein wenig zu blass aber das wird sich in den nächsten Tagen wohl ändern.“
    
    Mittlerweile waren alle aus dem Bus gestiegen und wollten zu den Schülern gehen.
    
    Da ertönte aus dem Hintergrund Jörgs Stimme „Haaaaalt. Aufstellung in Reihe.“
    
    Was ich nicht erwartet hatte, die Jungs gehorchten. Zwar mit verkniffenem Gesicht aber in kürzester Zeit hatten die Jungs eine perfekte Linie gebildet und standen stramm mit angelegten Armen da. Wie eine Mini-Armee.
    
    „Durchzählen“ war der nächste Befehl und die Jungs gehorchten.
    
    Als die Vollständigkeit bestätigt war kam im Militärton die Ansage „stellt Euch den anderen mit Namen vor.
    
    Angefangen bei Tim kam es in kurzen abgehakten Worten:
    
    Chris, Claudio, Kostia, Kurt, Lars, Leo, Matti, Oliver, Philipp, Werner.
    
    Als alle Namen genannt waren entließ Jörg die Bande mit freundlichen Worten „so Freunde jetzt wird Euch Peter Eure Unterkunft und Betten zeigen, dann könnt Ihr Euch was Leichteres anziehen. Hier ist es um einiges wärmer als zu Hause. Wenn Ihr fertig seid kommt bitte wieder raus, dann könnt Ihr zu den anderen gehen.“
    
    Ich führte die Feriengäste zu den vorbereiteten Hütten. Die Zimmer waren von Luca und Toni vorbereitet worden. Nur die Betten mussten noch bezogen werden.
    
    Jörg und Tim kamen als erste heraus.
    
    „Sag mal was war denn das eben beim Aussteigen“ fragte ich Jörg „und wieso bis Du jetzt eigentlich Betreuer im Internat? Als ich Dich das letzte Mal gesehen hab, warst Du noch Sozialamtsmitarbeiter.“
    
    „Das mit dem Betreuer ist eine längere Geschichte, die erzähle ich Dir heute Abend bei einem Glas Wein. Das Antreten lassen macht mir einfach Spaß. Ich war Ausbilder beim Bund. Als ich dann im Internat angefangen hatte, hab ich ...
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