1. Zukunftsförderung - Teil 08


    Datum: 12.10.2023, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byredwalker

    ... so braucht." Hannah schüttelte den Kopf: „Du kannst doch nicht ..."
    
    Max legte seine Hand auf ihre: „Doch. Ich kann und ich will. Ihr seid meine Frauen und ich will das für euch tun. Nehmt sie bitte, ok?" Sina sprang auf und fiel ihm um den Hals und küsste ihn: „Du bist zwar total bescheuert, aber ich liebe dich. Danke Max, dass du da bist." Hannah war etwas zurückhaltender aber sie lächelte mit Tränen in den Augen: „Danke." sagte sie einfach. Er drückte ihre Hand und sie frühstückten. Er erklärte, dass er seinem Chef eine Nachricht geschickt habe, er wird erst morgen wieder ins Büro kommen, heute liegt nichts Besonderes an. Mittwoch und Donnerstag hat er ein paar Termine an den Vormittagen, die Nachmittage wird er frei nehmen und Freitag komplett. Auf die Art kann er Hannah unterstützen, alle wichtigen Dokumente und Unterlagen für den neuen Job zu besorgen. Sina sah auf die Uhr und sprang auf: „Ich muss los. Wir sehen uns heute Nachmittag? Ich hab bis drei Schule und komme dann nach Hause." Er schluckte und grinste dann, sie sahen sich alle drei an und auch bei den Frauen sah er ein Strahlen.
    
    „... nach Hause" sagte Sina leise. „Das klingt toll und fühlt sich genau richtig an."
    
    Hannah nickte: „Klar Schatz. Wir werden hier sein. ... zu Hause." und sie lächelte ihre Tochter und dann Max an. Das Mädchen verschwand schnell in Richtung Bushaltestelle und Max und Hannah sahen sich an. „Und jetzt?" Max zuckte mit den Schultern: „Tisch abräumen, Schuhe anziehen und los?" ...
    ... Die Frau lächelte und genauso machten sie es.
    
    Die Wege führten sie zur Bank, ein Konto einrichten, dann auf verschiedene Ämter und Behörden, um diverse Sachen zu regeln, sie und Sina in seiner Wohnung anzumelden und verschiedene Anträge zu stellen. Gegen Mittag aßen sie in einem Restaurant etwas und überlegten, was noch zu tun war. Sie stellten fest, dass der Morgen sehr erfolgreich gewesen war und sie eigentlich alles erledigt hatten. Dann fiel Max etwas ein, das er eigentlich gestern hatte machen wollen. „Hannah. Lass uns zu Corinna fahren und mit ihr sprechen. Und vielleicht besorgen wir bei ihr noch ein paar Klamotten, die du bei der Arbeit anziehen kannst?"
    
    Hannah sah etwas ängstlich aus: „Bist du sicher. Ich weiß nicht, wie sie auf uns beide reagieren wird. Vielleicht ist sie ja sauer, oder schmeißt uns raus oder ..."
    
    Max nahm ihre Hand: „Das werden wir nur rausfinden, wenn wir hinfahren."
    
    Hannah holte tief Luft und sie gingen durch die Stadt bis zu dem Sozialkaufhaus. Den ganzen Tag hatten sie sich bei jedem Weg an den Händen gehalten und für den Dauersingle Max fühlte sich das absolut wundervoll an. Hannah spürte ebenfalls ein warmes Gefühl, wenn sie sanft seine Hand drückte und sie schauten sich oft in die Augen und gaben sich immer wieder kleine Küsse.
    
    Vor dem Laden zögerten sie kurz, sie sahen an dem Eingangsschild, dass dort gleich Mittagspause war. Also traten sie ein. Der Laden war leer und als die Türe sich mit einem leisen Klingeln schloss, kam ...
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