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Sommerurlaub in der Finka 06
Datum: 16.12.2020, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: bySonnenhungrig
... gelangte man in eine Bar mit einer Theke und einer etwas abgetrennten Tanzfläche. Hier befanden sich überwiegend Herren, die zusammen tranken und auch ein paar Frauen. Von Alter her war hier von dreißig bis fünfzig alles vertreten. In einem Nebenraum war ein prächtiges Büfett aufgebaut. „Links und rechts von der Bar befinden sich jeweils ein Durchgang, von dem in die Duschräume, und weiter zu unseren Spielzimmern gelangt. Auch ein Zugang zum Poolbereich befindet sich dort den ihr auch gerne nutzen dürft. Am Pool haben wir eine weitere Bar. Ich wünsche euch viel Spaß. Solltet ihr Fragen haben stehe ich euch natürlich immer zur Verfügung.", lächelte Olli. „Und denkt dran, ihr müsst hier nichts tun, außer Spaß haben.", mit diesen Worten verschwand Olli wieder Richtung Eingang. Ich bemerkte schon die einen oder anderen interessierten Blicke von ein paar Gästen auf mir ruhen. „Ich brauche jetzt erst einmal einen Drink.", sagte ich und steuerte die Bar an. Kai und Jacques folgten mir. Ich bestellte mir einen Erdbeere Daiquiri, Kai eine Screwdriver und Jacques eine Cola. Kai steckte Jacques etwas zu und wir tranken. „Was hast du Jacques gegeben?", fragte ich. „Als du vorhin im Bad warst haben wir uns kurz unterhalten, über den Abend und so. Nun wir haben beide beschlossen, um allen Eventualitäten vorzubeugen, uns eine Spaßpille zu teilen.", grinste Kai. „Ihr habt eine Viagra genommen?", fragte ich. „Jeder eine Halbe,", gab Kai zurück, „meinst du, nur du ...
... wärst nervös? Bei uns kann sowas fatale Folgen haben!" Die Musik war gut und ich hatte Lust ein wenig zu tanzen. Auf der Tanzfläche befanden sich überwiegen Frauen. Ich gesellte mich zu ihnen und tanzte in Rhythmus der neusten Latino Charts. Nach zwei Songs gesellte ich mich zurück an die Bar. „Wollen wir uns mal umschauen?", fragte Jacques. „Klar, warum nicht.", antwortete Kai, griff meine Hand und ging an der Theke vorbei in den Gang zu den Spielzimmern. Vor den Duschen lagen, in Fächern einsortiert, Stapel mit frischen Handtüchern. Der Gang war dezent mit Lampen im marokkanischen Stil ausgeleuchtet. Die sich anschließenden Zimmer hatten keine Türen, sondern waren jeweils mit einem dicken schwarzen Samtvorhang vom Gang getrennt. Neben jedem Vorhang stand eine Säule mit einer Platte als Tischchen darauf, auf dem ein Teelicht in einem Glas brannte. Hinter diesem Glas standen drei farbige Glasglocken. Auf einer blassgrünen Glocke konnte man das Piktogramm eines Pärchens erkennen, welches sich mit mehreren Männern vergnügte. Auf einer orangen Glocke war ein Pärchen zusehen von dem rechts und links eine Person auf einem Stuhl saß und auf einer roten Glocke war ein Pärchen alleine zu erkennen. Praktisch, so war von vorn herein klar, was sich hinter dem Vorhang abspielte. Vor dem ersten Raum war keine Glocke über dem Teelicht. Ich schob den Vorhang etwas zur Seite und wir schauten hinein. Der Raum war in dezentes Licht getaucht, in der Mitte befand sich ein riesiges ...