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Sommerurlaub in der Finka 03
Datum: 31.12.2020, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: bySonnenhungrig
... Ich war wohl heute Nacht noch so betrunken, dass ich nach der Toilette ins falsche Bett gestiegen bin.", flüsterte ich. „Das versteht sich doch von selbst, ich würde eine schöne Frau doch nicht in Verlegenheit bringen.", flüsterte er zurück. Kai erschien in der Küche, gab mir einen Klaps auf den Po und küsste mich zärtlich in den Nacken. „Guten Morgen Jacques, ich hoffe du hattest eine gute Nacht.", sagte Kai sichtlich gut gelaunt. Wir nahmen uns alle eine Tasse Kaffee und gingen auf die Terrasse. Die Morgensonne war warm und es zeichnete sich ab, ein wunderschöner Tag zu werden. „Sag mal Jacques, was machst du eigentlich genau beruflich?", wollte Kai wissen. „Och, nichts Besonderes. Ich bin Barkeeper in einem Club in Offenburg." „Barkeeper - so richtig mit Cocktails?", fragte ich neugierig. „So richtig mit Cocktail und allem was dazu gehört. Etwas Flaschenakrobatik und der Show wie es nach mehr Alkohol aussieht als man eigentlich einschenkt. Ich habe das in den Staaten gelernt.", berichtete Jacques. „Was treibt ihr so?", fragte er zurück. „Ich arbeite für eine Zeitung und Kai ist bei der Bahn.", antwortete ich. „Ich will jetzt nicht indiskret werden, aber warum bist du solo? Am Sex kann es ja nicht liegen.", zwinkerte ich. „Weißt du, ich bin nicht der Typ für eine feste Beziehung. Ich treffe mich zwar gerne mit dem gleichen Partner, aber Zweisamkeit, zusammenleben und so, sind nichts für mich. Ich kümmere mich gerne nur um mich ohne mich um ...
... jemanden sorgen zu müssen. Und dann ist da ja auch noch mein Beruf. Das passt einfach nicht.", gab Jacques zurück. „Außerdem würden mir dann ja solche Abenteuer wie mit euch entgehen.", grinste er zwinkernd. Kai nippte an seinem Kaffee. „Wir haben noch eine Woche an diesem traumhaften Fleckchen Erde vor uns. Wie lange bist du noch hier?", fragte mein Schatz. „Ich muss mich gleich mal um einen Rückflug kümmern, denn leider war mein Zimmer nur bis heute frei.", antwortete Jacques und trank ebenfalls einen Schluck. „Schade, eigentlich wollte ich auch noch eine Woche bleiben, morgen geht es in die Heimat", seufzte er. „Das ist wirklich blöd", antwortete Kai. „Jacques, entschuldigst du uns mal kurz.", sagte ich und deutete Kai an mir mal kurz ins Haus zu folgen. Wir gingen in die Küche. Ich schaute Kai an. „Was hältst du davon, wenn wir Jacques unser freies Zimmer anbieten.", schlug ich vor. „Kai grinste:" Oh, da ist aber jemand auf den Geschmack gekommen. Naja, solange du nicht mit dem Barkeeper durchbrennst..." In Kais Gesicht konnte ich lesen, dass diese flapsige Bemerkung auch einen Funken echter Sorge enthielt. Ich antwortete:" Da brauchst du dir keine Sorgen machen. Der Sex gestern war echt der Hammer, aber es war halt nur Sex. Eine Beziehung könnte ich mir mit niemandem außer dir vorstellen, denn ich liebe dich." „Ich liebe dich auch.", sagte Kai und küsste mich. Dann sagte er: „Ok, bieten wir es ihm an." Wir gingen zurück in den Garten zu Jacques ...