1. ICD-10 F52.7


    Datum: 26.09.2021, Kategorien: Ehebruch Autor: Horny Stallion

    ... beide getrieben, keine Chance nachzudenken... Unsere Treffen verkürzen wir im Takt von 3 auf 2-tägig, dann täglich. Zum nächsten Gruppentreffen sind wir nicht gegangen, wir haben lieber mehrmals gefickt. Es nimmt immer verrücktere Formen an, ich vermisse den Sex (nicht Nadja - sie ist für mich, genau wie ich für sie nur Mittel zum Zweck) schon, wenn ein paar Stunden ohne vergangen sind. Für neue Kicks treiben wir es in Parks, im Pornokino, in Parkhäusern... Auch das Ende dieser Verbindung war vorhersehbar, wir konnten sogar drüber reden "Du bist ein geiler Ficker Ingo, aber du verstehst mich sicher - es prickelt nur noch wenig..." "Ja Nadja, ich verstehe sehr gut. Mir geht es genauso..." Wir haben uns dann noch einmal getroffen und gerammelt was das Zeug hält - das war es dann. Nadja, eine herrlich geile Sau - genauso krank im Kopf wie ich es geworden bin...
    
    Auch die nächsten Wochen habe ich weitergesucht und gefunden, die Gier, der Wunsch nach Befriedigung und Ablenkung von meinen Alltagsgrausamkeiten - so habe ich mir das immer zurechtgelegt - die kranke Suche nach dem in meinen Augen mehr als verdienten Belohnungsgefühl...natürlich habe ich mir das verdient, und die vielen Frauen die ich gefickt habe auch - so behandelt zu werden... Zu keiner habe ich eine Beziehung aufgebaut, nur Sex und Lust aus dieser merkwürdigen Sucht ist die Triebfeder - "Ersatzbefriedigung" für all die Grausamkeiten die ich erleben musste. Das Problem war und ist tatsächlich, dass die ...
    ... Halbwertzeit der Befriedigung, der 'Belohnung' rapide abnimmt. Früher dachte ich Sex ist mit das Schönste auf der Welt, viel Sex das Allerschönste - weit gefehlt.
    
    In wiederkehrenden lichten Momenten denke ich nach, es ist doch nicht mein wirkliches Ich, möglichst viele Frauen - jünger oder älter, ob solo, in Beziehungen oder verheiratet - ein paar Mal zu vögeln, um sie dann wie ein mieses Character-Schwein 'wegzuwerfen'. Nein, ich will das nicht mehr. Ich beschließe, eine ernsthafte Behandlung anzugehen, ich kann das nicht so weitertreiben. Eine andere Gruppe, etwas weiter entfernt (ich wollte Nadja nicht nochmal treffen) mit anderer Vorbereitung. Erst nach zwei Einzelgesprächen werden Teilnehmer für eine Gruppensitzung 'zugelassen', ich denke das macht Sinn, um die Ernsthaftigkeit im Vorfeld zu checken. Ich darf nächste Woche teilnehmen, habe mich angemeldet und freue mich darauf. Die Tage bis dahin treibt mich eine Unruhe um, wie ich wohl diesmal damit umgehe...
    
    Die Tage vergehen zäh und sehr langsam, auch deshalb, weil ich mich quäle nicht auf Jagd zu gehen um die Sucht zu befriedigen. Ich hole mir täglich 4-5 Mal einen runter, morgens, im Büro, in der Pause, abends - teils mit Fantasien und Erinnerungen, teils mit Pornos. Frauen habe ich schon einige Tage nicht mehr benutzt wie die Monate zuvor. Der Abend ist schließlich da, ich gehe als letzter in die Runde. Ich wundere mich, dass eine Frau mir gegenüber eine Sonnenbrille, und ich glaube auch eine Perücke trägt, sie will halt ...
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