1. Polyamorie 01


    Datum: 16.02.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byBlackHatNCat

    ... mit dem Mund aufgefangen und vermutlich ihren üblichen Blowjob ansetzen, doch dazu kam es nicht. Es gab einen lauten Knall.
    
    Lena zuckte zusammen: „Aauu! Verdammt, das tut weh!"
    
    Lisa hatte ihr den Stock kräftig auf den nackten Arsch gehauen. Sie rechtfertigte sich dafür: „Bestimmt nicht so sehr, wie es mir wehgetan hat. Ihr seid fünf Tage weggewesen und habt euch vergnügt. Jetzt bin ich an der Reihe."
    
    Mein kleiner geschlagener Engel kniete vor mir und rieb sich mit der Hand über die rote Stelle auf ihrer Pobacke, ihre Augen wanderten hilfesuchend zu mir hinauf. Besserwisserisch korrigierte ich Lisa: „Das waren nur vier Tage, wir sind Dienstag los und sind heute, Samstag, wieder da. Das sind vier Tage!" In der Situation hätte ich sie nicht verbessern sollen. Sie hatte die schlagenderen Argumente. Sofort bekam ich sie zu spüren. Wütend knallte Lisa die Gerte auf meinen Arm und verschonte auch Lena nicht. Ihr gab sie einen weiteren Hieb auf den Po. Lisa zu erzürnen war schmerzhaft. Ihr zu widersprechen noch viel mehr. Mitleidig nickte ich Lena: „Mit gefangen, mit gehangen! Da müssen wir jetzt wohl gemeinsam durch."
    
    Ich war auf alles gefasst. Völlig entblößt führte Lisa uns ins Schlafzimmer. Das Erste, was mir auffiel, war die fast romantische Beleuchtung, lediglich Kerzen brannten auf den Nachtschränken und der Kommode. Ein süßlicher Duft lag in der Luft. Im flackernden Licht entdeckte ich nur Laken auf den Matratzen, keine Decken oder Kissen. Stattdessen hingen Seile ...
    ... an den Bettpfosten. Lisa hatte etwas Größeres mit uns vor.
    
    „Los Hinlegen! Du hier und Lena darauf", befahl sie, deutete dabei mit der Gerte auf die rechte Betthälfte.
    
    Wie gewünscht legten wir uns übereinander. Ich musste meine Arme ausstrecken, damit Lisa meine Handgelenke mit den Seilen fesseln konnte. Lena lag mit dem Rücken auf mir. Ihre Arme und Beine gespreizt. Sie wurden so ebenfalls mit Seilen fixiert.
    
    Ich staunte, woher Lisa diese Knoten kannte. Wir hatten sie sichtlich zu lange alleine gelassen.
    
    Nachdem Lena und ich wie auf Da Vincis Bild vomvitruvianischen Menschen übereinanderlagen, stellte sich Lisa über uns und klopfte mit der Reitgerte in ihre Handfläche. Angestrahlt vom Kerzenschein thronte Lisa in einer herrischen Pose vor dem dunklen Hintergrund. Als sie ernst auf uns herunterblickte, spiegelten sich die Flammen in ihren wundervollen blauen Augen. Es wirkte unheimlich, fast diabolisch und doch fand ich die Darbietung meines Lieblings himmlisch. Es war so weit, Lisas Strafzeremonie konnte beginnen.
    
    „So", zischte sie uns an. „Jetzt dürft ihr mich um Verzeihung bitten."
    
    Ihre Brüste wippten bei jedem leichten Schlag der Gerte auf die langen Stiefel. Sprachlos schauten Lena und ich zu ihr auf. Mit den verbrannten Flügeln wirkte Lisa gebieterisch. Doch weil ich wusste, wie es dazu gekommen war, gelang es mir nicht, ein Schmunzeln zu verkneifen.
    
    „Auuu!"
    
    Diesmal hatte Lisa mir die Gerte seitlich gegen die Brust geklatscht. Auf die Stelle, die ...
«12...115116117...145»