1. Polyamorie 01


    Datum: 16.02.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byBlackHatNCat

    ... kurzen Zögern, zu mir hoch und drückte ihr unter Jubelrufen einen kräftigen, lang anhaltenden Kuss auf.
    
    Lena und ich standen umringt vom grölenden Publikum im Mittelpunkt. So was wollten sie sehen. Der kleine Wildfang wurde von mir gebändigt und bekam eine Belohnung. Einzelne sprangen vor Freude in die Luft, schlugen mir auf dem Rücken und gratulierten uns zu unserer Darbietung. Mir schien, wir waren der absolute Party Hit.
    
    Bei dem ganzen Durcheinander ging Lisa fast unter. Sie wurde immer weiter von uns abgedrängt, bis ich spürte, wie sich die Kette spannte. Wie Lena zuvor, zog ich meinen Engel teils zu mir heran und zwängte mich ihr zwischen den verkleideten Gästen entgegen, bis wir wenige Zentimeter voneinander entfernt stehen blieben und uns anstarrten. Mit einem Satz sprang mir Lisa in die Arme. Als hätten wir uns eine Ewigkeit nicht gesehen, küssten wir uns und drehten uns im Kreis, bis wir auch Lena zu uns herangezogen hatten. Ich befreite mich aus den uns umwickelten Ketten, umarmte meine Geliebten und drückte sie fest an mich.
    
    Noch völlig außer Atem brauchten wir nach der Showeinlage etwas zu trinken. Ich bestellte für mich eine Cola-Light. Engel und Teufel bekamen vom Barkeeper aufgrund unserer Darbietung noch einen Cocktail spendiert.
    
    „Das war sensationell und hat richtig Spaß gemacht,", schwärmte Lisa freudestrahlend. „Wir ..." Sie kam nicht dazu, den Satz zu beenden. Plötzlich sprang ein Mann mit einer Werwolf-Maske verkleidet von hinten an Lisa ...
    ... heran und griff ihr unter das Kleid. „Haben Engel auch gefiederte Muschis?", knurrte der, nur in einem Leder-Slip und Lackstiefel bekleidete, Halbnackte in ihr Ohr.
    
    Bevor er Lena oder Lisa weiter belästigen konnte, hatte ich den Kruzifix-Dildo schon aus Lenas Dekolleté gezogen und dem Werwolf ins Maul der Maske gedrückt. Dabei musste ich ihm an seine Nase getroffen haben, denn augenblicklich sackte der Typ mit dem Kopf nach vorne und jammerte: „Du scheiß Priester, du hast mir die Nase gebrochen! Du blöder Macker!"
    
    Der Grapscher ergriff das Hasenpanier und verschwand so plötzlich in der tanzenden Menschenmenge, wie er aufgetaucht war.
    
    Lena reichte mir den Dildo vom Boden und schlug vor: „Die werden hier zu blöd, lass uns mal einen ruhigeren Platz finden. Da hinten habe ich eine Nische mit Tischen gesehen. Lass uns da mal rübergehen."
    
    Wieder zwängten wir uns durch die Reihen. Diesmal in Richtung Nische neben einer Säulenbox. Hier konnten wir unsere Getränke auf einen Stehtisch abstellen und waren aufgrund der Lautstärke fast ungestört.
    
    „Gut, dass du dem Idioten eine aufs Maul gegeben hast", bedankte sich Lisa schreiend und gab mir einen Kuss auf die Wange.
    
    „Der hat ganz schön fest zugegriffen ...", konnte ich noch hören, als sie den Rock anhob und sich den Slip richtete. „Dafür hast du einen g ... mir."
    
    „Einen was ...?", musste ich nachfragen. Wegen der schrillen Stimme aus dem Lautsprecher hatte ich nicht ganz gehört, was sie sagte. Ich hatte auch nicht auf ...
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