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Polyamorie 01
Datum: 16.02.2022, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byBlackHatNCat
... ihren samtigen Lippen berühren wollte. Sie wanderte immer tiefer, bis zu meiner Hose. Diese öffnete sie genauso langsam wie zuvor mein Hemd, dann schaute sie mir ins Gesicht. Ich richtete mich auf, griff in den spitzenbesetzten Saum ihres Tops und zog es über ihren Kopf. Den BH streifte sie gleich mit ab. Als sich unsere Augen erneut trafen, war mir, als ob ich eine neue Lena entdeckte, ich sie zum Ersten Mal wahrhaftig sehen würde. Ihr unschuldiger und warmherziger Blick traf mich ins Herz. Ihr Ausdruck war nicht fordernd wie sonst, eher bittend. Sie erschien eine andere Person zu sein, nicht länger der kleine Teufel, der mich mit seinen Reizen necken wollte. Ich erkannte in ihre die junge Frau, die sie war. Sehr verletzlich, nach Schutz suchend. Und doch auch wieder nicht, denn das war noch immer meine Lena, mein kleiner Teufel, auch wenn diese Frau vor mir sehr zerbrechlich wirkte, sie war die gleiche Person. Wie, um es zu beweisen, setzte Lena eine entschlossene Miene auf. Was sie nun vorhatte, wollte sie nicht länger zum Vergnügen. Sie wollte es aus Verbundenheit zu mir, aus Liebe. Wie sie spürte ich es auch, es war nicht nur Lust zwischen uns, es war eine unausgesprochene Sehnsucht nach Vertrauen und Geborgenheit. Ich strich ihr über die Haare, wollte ihr so die Zuversicht geben, doch Lena richtete sich kurz auf und zog mir die Hose in die Kniekehlen. Sie legte ihren Kopf auf meine Unterhose und atmete lange aus. Ich konnte ihren heißen Atem durch meine ...
... Unterhose spüren. Ihre nackten Brüste lagen auf meinen Schenkeln. Verräterisch sammelte sich augenblicklich das Blut in meinen Schoß. Mein Penis schwoll an. Er drohte fast von alleine aus der Shorts zu springen. Lena bemerkte es auch. Sie robbte herauf und legte sich auf meinen Oberkörper. Ihre Finger schob sie über meine Schulter. Schon bald hatte sie mir dabei das Hemd ganz ausgezogen. Lena hielt ihre warme Wange auf meine Brust. Ruhig und flach ging ihr Atem. Sie lauschte meinem Herzschlag. Ich konnte auch ihren spüren. Entspannt und gleichmäßig schlugen unsere Herzen im Gleichklang. Wir hielten uns lange im Arm. Keiner wagte, ein Wort zu sagen. Wir brauchten keine Wörter. Ich glaube, auch Lena fühlte in diesem Moment eine Veränderung in unserer Beziehung. Unsere Körper lagen in den letzten Wochen oft eng beieinander, aber erst jetzt spürten wir unsere tiefe Verbundenheit. In diesem Moment bestand unsere Welt nur aus uns beiden. Lena schlief ein. Ich ließ sie auf mir liegen. Ihr Kopf lag schwer auf meiner Brust, doch es scherte mich nicht. Ich liebte, ihr Gewicht auf mir zu spüren, es zeigte mir nur, wie sehr sie sich fallen ließ und mir vertraute. Ich weiß nicht mehr, wie lange ich sie einfach nur beobachtete. Unsere nackte Haut wärmte uns gegenseitig. Irgendwann wurde es dunkel im Zimmer und die herbstliche Kühle kroch durch die weit geöffneten Fenster. Ich hob Lena behutsam in meine Arme und brachte sie in das Schlafzimmer ihrer Eltern. Dann ging ich ...