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Weihnachtslust 09
Datum: 20.07.2022, Kategorien: BDSM Autor: byChinaSorrow
... trainiert. Glücklicherweise hatte Liliane ihn darauf hingewiesen, dass auf dem Burghof Toilettenwagen standen. So kam er zwischendurch an die frische und eisige Luft, die ihm half, zumindest einen halbwegs klaren Kopf zu bewahren. Den benötigte er auch, dann plötzlich stand Elisabeth neben ihm, als er ein wenig abseits an einer niedrigen Mauer lehnte und sich ausruhte. „Kazumi hat mir deine Grüße ausgerichtet. Eier scheinst du immerhin nicht nur in der Hose zu haben." Tom hatte einen wesentlich aggressiveren Auftakt erwartet und schmunzelte. „Dann hat sie es also nicht in der diplomatischen Version weitergegeben?" Elisabeth lachte auf. „Aber nicht doch. Wozu denn auch. Ist mal eine Abwechslung, wenn mir jemand gerade heraus die Stirn bietet." Sie sah ihn wieder ernst an. „Also, meinen Segen hast du, auch wenn er dir egal ist. Aber ich habe hier den Ruf der eisernen Lady zu verlieren und wenn du damit hausieren gehst, wirst du lernen, warum." „Na ja, klar." Tom schaute genauso ernst zurück. Verderben wollte er es sich mit Elisabeth nicht auf Teufel komm raus und es war ihm schließlich nie darum gegangen, sich damit zu brüsten. „Damit wir uns nicht missverstehen: Natürlich stehst du weiter unter Beobachtung. So, wie es in jeder anderen Familie auch geschähe. Gut, vielleicht nicht ganz. Aber wir hören jetzt damit auf, dir gute Ratschläge zu geben und dich zu behandeln, als bräuchtest du unsere Führung." Ihre Gesichtszüge wurden weich. „Es ist einfach nur ...
... unsere kleine, durchgeknallte Prinzessin, um die es hier geht." „Auf die passe ich schon auf", sagte Tom. „Das will ich hoffen." Plötzlich lachte sie laut auf. „Ha! Über Mangel an Beschäftigung wirst du dich jedenfalls nicht beklagen müssen." Ihr schiefes Grinsen und die hochgezogene Augenbraue deuteten an, was für ein scharfer Feger sie einmal gewesen sein musste. Ihre Hand streichelte seinen Unterarm in der für die Frauen dieser Familie so typischen Art. „Als Stiefellecker bist du aber auch ganz brauchbar. Falls Lilly also irgendwann anfängt, ein kleines schwarzes Buch zu führen und du bei meiner Ankunft hier mit Karl in denselben Raum geführt wirst... Nun, sei versichert, ich werde mich nicht über die zusätzliche Arbeit beklagen. Ich habe noch genug Energie für zwei devote Sklavenärsche." Sie zwinkert ihm zu und drehte sich um. „Und jetzt ab mit dir. Hab Spaß!" Tom sah ihr stumm nach und sortierte sich erst einmal kurz, bevor er sich wieder ins Getümmel stürzte. Das Thema Elisabeth schien immerhin abgehakt zu sein und schwarze Notizbücher würde er, falls sie auftauchten, umgehend dem Altpapier zuführen. Er stieß sich von der Mauer ab und ging wieder in die Burg. Die Eingangshalle schien nur aus Lärm und Gerüchen zu bestehen, überhitzte, schwitzende Körper im wilden Taumel vermischten ihre Dünste mit dem von Alkohol und inzwischen auch mit dem von gewissen Heilkräutern, die in diversen Pfeifchen verbrannt wurden. Ob das auch Bio-Ware aus dem Tal war? Wie durch Zufall ...