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Weihnachtslust 09
Datum: 20.07.2022, Kategorien: BDSM Autor: byChinaSorrow
... tat sich vor ihm eine Lücke auf und er erblickte Liliane, die sich auf der Tanzfläche austobte. Er nutzte den Augenblick und kämpfte sich zu ihr durch. Von hinten um ihre Taille greifend schrie er ihr ins Ohr: „Seit wann hast du solchen Spaß bei dieser Art Musik?" „Einmal im Jahr ist in Ordnung!", schrie sie zurück und rieb ihren Hintern an ihm. Er nahm wieder Abstand, weil in diesem Moment die Versuchung zu groß war, dabei die Hände nach oben gleiten zu lassen und ihre Brüste zu kneten. Später. Morgen. Nachmittags. Er war deutlich betrunkener, als er es bisher bemerkt hatte. Dann kam das neue Jahr, eine Unmenge glitzerndes Konfetti stürzte von der Decke und Kati und Borgar deckten den halben Saal mit einer Sektdusche ein. Bei den wahllos rundherum folgenden Neujahrswünschen hatte Tom mehr als einmal unverhofft eine Zunge im Mund. Ganz so zufällig mochte er es aber doch nicht und so arbeitete er sich langsam aber sicher in Richtung Salon durch, sammelte auf dem Weg mit viel Glück Liliane ein und sackte mit ihr auf der letzten freien Couch zusammen. „Puh, so viel habe ich mich schon ewig nicht mehr bewegt. Ich brauche mal eine Pause." „Du machst mir aber nicht schon schlapp, oder? Sonst muss ich mir doch einen sportlicheren Kerl suchen." „Pfft. Da drüben sind so viele Drogen in der Luft, da würde dein Athlet nach fünf Minuten flüchten." Liliane kicherte. „Stimmt. Zu gesund darf der Lebenswandel auch nicht sein. Zehn Minuten gebe ich dir, dann eine ...
... Mitternachtssuppe und danach erwarte ich Durchhaltevermögen auf der Tanzfläche. Wenn schon mal deine Musik läuft..." „Beinahe. Manches." „Jetzt werd mal nicht zickig. Sonst beginnen wir das neue Jahr damit, dass du meine Peitschensammlung kennenlernst." Er nahm sie in den Arm und drückte sie liebevoll. „Ich weiß wirklich nicht, ob ich morgen fit genug sein werde, um die alle an dir auszuprobieren." „Gut gekontert. Aber scheinbar brauche ich doch einen fitteren Kerl." „Sagtest du was von Suppe? Ist in dem Topf noch Platz für dich?" Die Frage war ein Fehler, denn Liliane sprang sofort auf. „Schauen wir nach. Hopp, hopp!" Tom schälte sich seufzend aus der Couch. Vermutlich war es besser so. Zehn Minuten länger und er wäre vermutlich eingeschlafen. So wurde es eine extrem lange und spaßige Nacht. Irgendwann bekam er die zweite Luft und war ganz verblüfft, als Kati um fünf Uhr morgens langsam das Tempo rausnahm. Es war auch höchstens noch ein Drittel der ursprünglichen Gäste anwesend, aber das hatte Tom kaum bemerkt. Kati hatte ihm mit ihrer Musikauswahl die erste wirklich fast durchtanzte Nacht seines Lebens beschert und da sie ihn mittlerweile wahrnahm und sogar ab und an angelächelt hatte, wenn er ihr seine Begeisterung mimisch angezeigt hatte, taumelte er zwar mehr zu ihr hin, als dass er ging, aber er wollte ihr doch dafür danken. Sie hatte die Lautstärke so weit gesenkt, dass er nicht einmal mehr schreien musste, als er ihr auf Englisch sagte: „Das war die ...