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Eine Affäre nach Schulschluss 01
Datum: 07.08.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byHausaufgaben
Alina Ich starrte auf die Uhr, nur noch wenige Minuten bis die Stunde vorbei ist. Ich hatte noch einen Haufen an Aufgaben und Stoff, den ich bearbeiten muss. Schon in 30 Minuten habe ich einen Termin mit Herrn Stegmann, ich muss ihm mein Wochenprojekt abliefern. Hoffentlich benotet er mich besser als letztes Jahr. Er ist einer der strengsten Lehrer an der Schule, aber ihm wird auch Fairness nachgesagt, von daher darf ich wohl noch hoffen. Ich bin stolz auf meine kleine Projektarbeit, ich hab mich wirklich ins Zeug gelegt und detailliert gearbeitet. Und jetzt muss ich hier an einem Freitagnachmittag hocken und meiner verwirrten Deutschlehrerin lauschen. Eigentlich hätte sie schon seit ein paar Jahren ihre Rente genießen können, entschied sich dann aber offensichtlich dazu, noch weitere hundert Schüler regelrecht zu Tode zu langweilen. Endlich 17:00 Uhr. Ich stand sofort auf, obwohl Frau Grün noch nicht ausgesprochen hatte, aber jetzt mir ist jede Höflichkeit egal. Meinen Rucksack hatte ich mir schon umgeworfen. Ich hatte ja eh nichts ausgepackt. Die Schülerscharen strömten zusammen mit mir durch die Flure, für sie ging es jetzt sofort ins wohlverdiente Wochenende. Ich musste mich durch die Massen kämpfen, tiefer in den Gebäudekomplex vordringen, um zu Herrn Stegmanns Büro zu gelangen. Zu meinem Pech lag das natürlich im 4. Stock, ganz oben und am Ende eines ewig langen Flurs. Völlig außer Puste stand ich vor der hässlichen, gelben Tür. Hier und da splitterte bereits ...
... der Lack ab und die sparsam angebrachten Neonröhren schafften es nicht, den Flur bis in die hinterste Ecke zu beleuchten. Nur noch mein Atem war im Flur zu hören, die ganze Schule hatte sich innerhalb weniger Minuten in eine Geisterstadt verwandelt. Selbst die Lehrer waren alle ausgeflogen, auch sie hatten schließlich besseres zu tun, als länger als nötig in der Schule zu sein. Alle außer natürlich Herrn Stegmann. Und anscheinenend auch ich. Super. Ich kramte meine Arbeit hervor, prüfte erneut, ob alles da war. Und klopfte. Mein Herz schlug mir bis zum Hals. "Herein." Zaghaft öffnete ich die Tür und trat ein. "Hallo, Herr Stegmann. Ich wolte Ihnen nur eben meine Arbeit abgeben.", begrüßte ich ihn und trat an seinen Schreibtisch heran. Die Tür stand noch offen, ich wollte es schnell hinter mich bringen. Die Arbeit hielt ich ihm auffordernd entgegen. Er lehnte sich in seinem Schreibtischstuhl zurück und schaute mich an. Seine braunen Augen fixierten meine und er rieb sich über seinen Drei-Tage-Bart. "Wunderbar. Sie haben es pünktlich geschafft, Alina. Das stellte beim letzten mal ein Problem dar, wenn ich mich recht erinnere.", er ignorierte meine ausgestreckte Hand und wies auf den Stuhl vorm Schreibtisch. "Setzten Sie sich doch bitte, nachdem Sie die Tür geschlossen haben. Ich hoffe, Sie haben es nicht allzu eilig ins Wochenende zu starten, ich würde das gerne noch mit Ihnen besprechen und duchgehen." Seine Stimme war tief und sanft, aber bestimmt. ...