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Weihnachtslust 06
Datum: 29.12.2022, Kategorien: BDSM Autor: byChinaSorrow
... denn so viel über mich erfahren?" „Na, wo schon. Ich musste letzte Nacht erst ziemlich ‚handgreiflich' werden, bevor dein Schatz endlich aufgehört hat, von dir zu schwärmen." Sie legte einen Arm um Lilianes Taille und zog sie freundschaftlich an sich, was die sich offenbar gern gefallen ließ „Oh. Ja, nun, den Teil hat sie ausgelassen. Also, nicht das Handgreifliche, das hat sie schon..." Tom verstummte, als er bemerkte, dass die beiden Frauen ihn nur breit angrinsten und sich an seiner Verblüffung labten. Lucie wirkte, als habe sie höchstens die halbe Masse von Liliane und ihr hübsches Gesicht strahlte spitzbübisch. Die Haare trug sie kurz und gekonnt verwuschelt, was sie wie einen sexy Kobold wirken ließ. Etwas jungenhaft, aber ziemlich niedlich, das ganze Paket. Ob sie wohl auch auf Männer stand? „Ich brauche was zu trinken! Etwas Starkes!", stieß er hervor. Wie konnte er nach dem vergangenen Tag und diesem üppigen Festmahl schon wieder derart auf Sex fixiert sein? „Klar, da mache ich mit." Lucie zog ihn zur Bar und ein Blick über die Schulter zeigte ihm, dass Liliane ihnen folgte und hilflos lächelnd mit den Schultern zuckte. Da kam er wohl erst einmal nicht mehr raus. Sein Blick fiel auf ihre Hand, die sein Handgelenk umklammert hielt. Sie war in der Tat sehr schlank und zierlich, aber trotzdem... Die Bilder in seinem Kopf verlangten nach etwas Hochprozentigem. Lucie erwies sich glücklicherweise als genauso flatterhaft, wie ihr Auftreten vermuten ließ und ...
... nach einer halben Stunde hatte sie ihre Neugier befriedigt und entschwand. „Puuuuuh! Sie mag ja nett und wenn ich dich korrekt verstanden habe, handwerklich geschickt sein, aber genauso anstrengend ist sie auch." Tom sackte in die Polster der Couch und trank den Rest seines Whiskys. „Stimmt. Solange man ihre Aufmerksamkeit fesselt, kann man aber eine Menge Spaß mit ihr haben." „Mag sein, mag sein. Vielleicht, wenn ich ausgeschlafen bin und ein leichtes Frühstück hatte. Momentan ist mir alles, was sich schneller bewegt als eine Schnecke, viel zu hektisch." „Verstehe ich gar nicht", gab Liliane vor, rülpste diskret und ließ sich in das Polster ihres Sessels sacken. „Oh Mann, ruf schon mal die Sänfte, die mich gleich nach oben bringt." „Verzeih die Frage, aber habt ihr sowas? Mich wundert hier nichts mehr." „Leider nicht. Ich werde es bei Gelegenheit vorschlagen." „Tu das." So satt und müde er auch war, sein Blick wanderte immer wieder zu Lilianes Eltern. Irgendwie fühlte er sich nach der fantastischen Nacht mit Claudia befangen und er fragte sich, wie er sich jemals wieder locker mit den beiden würde unterhalten können. Er beschloss, den Moment erst gar nicht auf die lange Bank zu schieben und schälte sich mühsam aus der Umarmung des Sessels, in dem er saß. „Ich schaue kurz, ob mein Verhältnis mit deinen Eltern noch passt, dann können wir von mir aus ins Bett hüpfen." Liliane hob nur matt eine Hand und winkte mit den Fingern. „Geh ruhig. Dann hast du es ...