1. Alisha -- Vorgeschichte 02


    Datum: 13.02.2023, Kategorien: BDSM Autor: byAstrum Argenteum

    ... Alisha souverän stöckelnd, weiterhin mit offenem Mantel. Erst als ich die Tür aufschloss merkte ich, dass uns ein Mitarbeiter des Hotels, der gerade das Zimmer schräg gegenüber am Reinigen war, fasziniert anschaute. Wir tauschten Blicke, schlossen schnell die Tür hinter uns und prusteten dann vor Lachen über diese absurde Situation, mit dem Rücken an die Tür gelehnt. Alisha war wirklich ein besonderer Mensch.
    
    Es war in diesem Moment, dass wir uns beide anschauten, und ich für einen Augenblick das Gefühl hatte, dass zwischen uns etwas Intimes am Entstehen war, jenseits der professionellen Beziehung. Ich bin mir sicher, dass Alisha den gleichen Gedanken hatte, denn sie wandte plötzlich den Blick ab, sah auf die Uhr an der Wand, und kehrte dann zu ihren Sachen zurück. Auch mir wurde bewusst, dass ich um 11 Uhr, also in einer Viertelstunde, das Zimmer räumen musste.
    
    Wir packten beide unsere Sachen zusammen, Alisha zog ihre Straßenkleidung an und dann verließen wir gemeinsam das Zimmer (der Hotelmitarbeiter war nicht mehr zu sehen). Ich fragte sie, ob sie gerne noch einen Kaffee trinken wolle. Sie antwortete aber, dass sie leider gleich nachhause müsse. Unsere beiden Shootings hätten ihr unglaublich gut gefallen und sie würde sich freuen, die bearbeiteten Bilder von mir zu sehen. Und sich vielleicht für ein weiteres Shooting zu treffen... Damit ging sie davon.
    
    Ich machte mich auch auf den Weg, packte meine Ausrüstung ins Auto; und während ich über die A3 nachhause ...
    ... brauste, hatte ich nur einen Gedanken im Kopf... wann würde ich sie wiedersehen?
    
    Ich hatte mich in Windeseile an die Bearbeitung der Bilder gemacht und sie ihr bereits zwei Tage später über Dropbox zukommen lassen, pünktlich zu Weihnachten. Alisha war begeistert. Und tatsächlich kam nur eine Email später von ihr die Bitte, sich erneut mit mir treffen zu können. Ich checkte meinen Kalender, überlegte schnell, welche lästigen Treffen mit Verwandtschaft ich streichen konnte, und schlug dann den 27. Dezember vor. Der Termin passte ihr.
    
    Kapitel 3
    
    Ich stieg wieder im gleichen Hotel ab, wo ich gegen 14 Uhr eintraf und mich direkt für unser nächstes Shooting fertigmachte. Diesmal hatte sie vorgeschlagen, dass wir uns in der Stadt treffen und an ein paar Orten fotografieren, die sie als Location mochte. Ich hatte mein Equipment für Outdoor-Shootings in einen speziellen Rucksack gepackt und zog meine Winterjacke an. Es war kalt und ein bisschen neblig, zum Glück regnete es aber nicht.
    
    Wir hatten uns wieder in der Nähe des Bahnhofs verabredet. Ich kam kurz vor 15 Uhr an und wartete auf sie. Sie traf ein paar Minuten später ein und kam mir aus der Richtung des Bahnsteigs entgegen, in hohen Stiefeln und Mantel, beides aus schwarzem Leder. Ich realisierte, wie wild mein Herz klopfte. Es war nicht zu ignorieren, dass sie etwas in mir auslöste, etwas, womit ich nicht gerechnet hatte. Hatte ich mich in sie verliebt? Warum war ich hier? War ich wahnsinnig? Sie war um einiges jünger als ...
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