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Alisha -- Vorgeschichte 02
Datum: 13.02.2023, Kategorien: BDSM Autor: byAstrum Argenteum
... einen Hauch von Lidschatten und Wimperntusche aufgelegt. Einzig der markante dunkle Strich auf ihren Augenbrauen vermittelte einen kleinen Eindruck ihrer sonstigen Erscheinung als Goth. Sie erweckte den Eindruck, als ob sie von einem eher formalen Anlass direkt zu mir gekommen sei, noch in einer gesellschaftskonformen Verkleidung, sozusagen. Sie bestellte ein Getränk und wir plauderten ein bisschen über dies und das. Schnell wurde mir dabei klar, dass Alisha vorsichtig war, und ihre Worte mit Bedacht wählte. Sie wirkte sehr intelligent und kultiviert, hatte aber auch eine direkte Art, besonders was ihren trockenen rheinischen Humor anging. Gleichzeitig schien sie mir aber auch auf eine Weise introvertiert, die andeutete, dass in ihre Seele tiefe, und womöglich auch dunkle Dinge ruhten. Ich mochte sie sofort und tatsächlich -- auch wenn mir das vermutlich keiner glauben wird -- war meine Sympathie zu ihr in erster Linie menschlich, und nicht sexuell. Nach einer halben Stunde etwa schlug ich vor, uns an die Arbeit zu machen. Ich fragte, ob sie eine Location habe, an der sie gerne fotografieren würde -- bei ihr Zuhause, in einem bestimmten Gebäude oder Park, aber sie verneinte. Das überraschte mich. Ob sie denn nicht in der Stadt, oder womöglich auch nicht alleine wohne? Darauf antwortete sie merkwürdig ausweichend, aber ich respektierte ihr offensichtliches Bedürfnis nach Unklarheit. Daher schlug ich vor, einfach in mein Hotel zu gehen, und dort im Zimmer zu ...
... fotografieren. Es sei ohnehin sinnvoll, in einer ersten Session ein bisschen Gefühl füreinander zu entwickeln, und morgen dann in einer zweiten Session professioneller an die Sache heran zu gehen. Auf der Straße zog Alisha wieder ihre Sonnenbrille an, obwohl die Wintersonne bereits am Untergehen war und es schien mir, als ob sie sich auf diese Weise auch verkleidete. Der Weg war zu Fuß etwa zehn Minuten lang. Ich sprach das Thema der Kosten an, ob mein Preis für sie in Ordnung wäre. Kein Problem, antwortete sie. Ich hatte ihr ohnehin (ohne dass sie das wusste) schon einen Freundschaftspreis gemacht, einzig und allein aus dem Grund, dass sie mir bereits jetzt so viel Freude bereitet hatte. Das Hotel befand sich in einem Hochhaus und das Zimmer im 12. Stock. Es gehörte zu einer gehobenen Preiskategorie, da ich Wert auf ein qualitativ hochwertiges Bett, Ausblick und ein gewisses Ambiente legte. Ich konnte es mir leisten, ohne dass es weh tat; denn natürlich verdiente ich mein Geld nicht nur durch Akt-Fotografie und Pornographie. Meine Brötchen verdiente ich mit Auftragsarbeiten in der Filmindustrie, vor allem in der Postproduktion. Ich hatte mir einen gewissen Namen gemacht, für ein gutes Auge und zuverlässige Arbeit, und konnte in der Regel auswählen, welche Jobs ich annehmen wollte. Mir war es wichtig, finanziell unabhängig zu sein, auch um meinen anderen Neigungen und Leidenschaften ungehindert nachgehen zu können. Dazu gehörte auch das junge Mädchen, das gerade mit mir in den ...