1. Wendungen des Lebens Teil 02


    Datum: 25.04.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byAmonasro

    Tanzen unter Alkoholeinfluss
    
    Dem nächsten Wochenende fieberte ich entgegen. Ich konnte gar nicht erwarten, Johanna wieder zu sehen. Was würde sich da wohl ergeben! Ich zwang mich in Aussicht auf das Wochenende, die letzten drei Tage nicht unter der Dusche zu masturbieren.
    
    Samstags zu Mittag kamen die Kostüme, die Renate aus dem Kostümverleih bestellt hatte. Sie hatte sich für ein spanisches Paar entschieden, sie als Flamenco-Tänzerin und ich als Torero. Na gut, das stellte zumindest etwas her.
    
    Als wir aber abends die Sachen auspackten und anprobierten, kam die Katastrophe zutage: Die Kostüme passten ganz und gar nicht!
    
    Ich konnte mich nicht in das schwarze Torero-Kostüm hineinzwängen. So eng Torero-Kleidung auch ist, hier würde ich alle Nähte zum Platzen bringen! Dabei war ich doch wirklich nicht stark gebaut, eher im Gegenteil.
    
    Und Renate fiel durch das flammenrote Flamenco-Kleid durch, alles war ihr zu groß!
    
    Wie konnte das passieren?!?
    
    „Ach! Ich glaube, die haben die Größen vertauscht!", rief Renate. „Sie haben das Flamenco-Kleid in Deiner Größe und das Torero-Kostüm in meiner Größe geliefert!"
    
    Schon schnappte sie mein Kostüm und schlüpfte hinein: Es passte wie angegossen!
    
    So ein verdammter Mist! Was machen wir denn nun? Eine Änderung war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich.
    
    „Vielleicht kann ich etwas anderes als Verkleidung aus meinen alten Kleidungsstücken zusammensuchen.", schlug ich vor.
    
    „Nein, das wird nichts Vernünftiges!", ...
    ... schlug mir Renate meine Idee aus, „Probier erst einmal das Kleid hier!"
    
    „Was?!? Ich soll ein Kleid anziehen?", das konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
    
    „Jetzt stell Dich nicht so an! Oder willst Du zuhause bleiben?" Meine Frau war sehr dezidiert. Mit einer Bestimmtheit hielt sie mir ihr Kleid hin.
    
    Ich wagte nicht zu widersprechen. Außerdem wollte ich doch Johanna wiedersehen. Aber in diesem Kleid?
    
    Ich war ganz und gar verwirrt. Was sollte ich tun?
    
    „Jetzt mach schon! Wir kommen sonst zu spät!"
    
    Ich zögerte immer noch.
    
    „Dann gehe ich eben alleine!", wandte sich meine Frau ab.
    
    „Nein, nein! Ich probiere es an.", gab ich nach.
    
    Irgendwie war mir auch nicht wohl, Renate mit Sebastian an diesem Abend alleine zu lassen.
    
    „Na eben! Aber mach schnell!"
    
    Ich nahm das Kleid und die Schuhe aus ihrer Hand. Renate hatte recht: Unsere Größen wurden vertauscht, die Flamenco-Schuhe waren genau in meiner Größe.
    
    Ich wandte mich um zum Umkleiden. Es war nicht schwer, in das Kleid hineinzusteigen. Meine Frau schloss den Zippverschluss auf meinem Rücken schnell, als ob sie verhindern wollte, dass ich es mir noch anders überlegte. Das Dekolleté war zum Glück nicht zu offenherzig, aber der Busen musste ausgestopft werden. Das tat Renate gleich mit ein paar Stofftaschentüchern.
    
    „Hier! Das gehört auch noch dazu." Renate hielt mir schwarze halterlose Netzstrümpfe und einen roten Seidenschlüpfer hin.
    
    „Das geht aber jetzt doch zu weit!", protestierte ...
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