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Wendungen des Lebens Teil 02
Datum: 25.04.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byAmonasro
... ich. Renate blitzte mich wütend durch ihre Augenschlitze an: „Willst Du alleine hier zuhause sitzen?!" Schnell gab ich den Widerstand auf. Ich musste doch unbedingt mit. Also blieb mir nichts anderes übrig, als in Strümpfe und ein Seidenhöschen zu steigen. Bei den Strümpfen musste mir Renate auch noch beim Anziehen helfen. Es war so peinlich! Ich wusste nicht woher, aber plötzlich zauberte sie auch noch eine schwarze Langhaarperücke hervor. Renate trug doch keine Perücken! Doch bevor ich fragen konnte, verpasste sie mir die Perücke, rückte sie zurecht, dass sie wie echtes Haar auf meinem Kopf aussah. Meine Versuche zu Einwänden schnitt sie mit einem gebieterischen „Stillhalten!" ab. Auch als sie ihr Schminktäschchen heranzog, ließ sie mir keine Möglichkeit für Protest, Kajalstift, Wimperntusche und knallroten Lippenstift bekam ich verpasst, bevor ich ‚Mu!' sagen konnte. Einzig das Wangenrouge gelang mir abzuwehren. Da ließ sich meine Frau erweichen, meine Wangen wären so schon rot genug. Endlich waren wir fertig, eine zierliche Frau in einem schnittigen Torero-Kostüm und ein kaum größerer Kerl als Flamencotänzerin mit langem schwarzem Haar und Make Up! Als ich zur Haustüre ging, rief mir meine Frau zu alledem noch nach: „Jetzt stakse nicht so herum wie ein Fußballer! So glaubt Dir keiner die Frau!" Sie zeigte mir, wie man als Frau zu gehen hat und sie zwang mich dazu, das Schreiten mit wiegenden Hüften zu üben. Nach kurzer Zeit meinte sie, das ginge so ...
... halbwegs durch. Ich sah mein Spiegelblid im Vorzimmer-Spiegel und blieb verblüfft stehen: Die Frau, die mir entgegensah, sah echt sexy aus, ein Eye-catcher! Keiner würde so schnell auf den Gedanken kommen, dass ich darunter steckte. Renate drängte mich zur Eile, weil das Taxi, das sie gerufen hatte, schon vor der Türe wartete. „Hallo, hallo! Zwei so hübsche Damen? Es geht wohl zum Schlosshotel!" lachte uns der Taxifahrer an. Ich wusste nicht, ob ich mich ärgern sollte oder freuen. Es war ein äußerst ungewöhnliches Gefühl, in Frauenkleidern in den großen Ballsaal zu gehen. Die Blicke, die auf mir hängen blieben, wie sollte ich sie einschätzen? Waren sie abschätzig, waren sie neugierig, oder vielleicht sogar bewundernd? Ich fühlte mich wie eine Debütantin, unsicher auf dem Präsentierteller! „Denk an den eleganten Gang!", zischte mir Renate von hinten noch zu. Ich bemühte mich so weich wie möglich in der Hüfte zu sein. Und plötzlich passte alles zusammen. So gehörte es: Das Kleid schwang bei jedem Schritt, meine Beine schwangen wie bei einer selbstbewussten Frau, und auch ich wurde durch diesen eleganten Gang selbstbewusst. Ich erinnerte mich an den Anblick im Spiegel zuhause. Es half mir in dieser seltsamen Situation über meine Verlegenheit. Wenn ich es auch für verkehrt hielt, in diesem Kleid zu stecken, so passte meine Bewegung genau zu meinem Kostüm. Ich wollte so gut wie möglich meine Rolle hier spielen! Je länger ich ging, in meiner Hüfte wiegend, desto ...