1. Die Kunst braucht mehr nackte Männer - und Frauen!“ - von einem Multitalent, das auszog, um ausgezogen zu werden - Teil 6


    Datum: 16.08.2023, Kategorien: Kunst, Autor: Herr_Toy

    ... Julia befahl er, die Beine zu spreizen. Mein Pimmel wurde steif. Ken wartete, bis er richtig stand, dann sagte er zu Otmar, dem Fotografen: „Abdrücken!“.Im selben Moment, wo es Klick machte, drückte Ken Julia einen Kuss zwischen Brust und Achsel auf. Ken bekam viel Applaus für seine Foto-Idee. Den gab es auch für das Motiv „Wirtin Anni schüttet zwei Gläser Wasser über den Köpfen von Julia und Michael aus“.
    
    Eine etwa 30-jährige Daniela in Shorts zog die Schuhe aus und versetzte mir mit ihren nackten Füßen Ohrfeigen. Julia musste sich mit einer Papiergirlande fesseln und von zwei untersetzten, gut 40-jährigen Männern „abführen“ lassen.
    
    Alle Vereinsmitglieder schienen bei der Fotosession mächtig Spaß zu haben - Julia und ich wurden ja nicht gefragt. Aber uns wurde dafür eine Ehre zuteil – allerdings eine der eher zweifelhaften Sorte: Tante Lore und Onkel Werner ernannten uns nach Beendigung der Fotografierei zu Ehrenmitgliedern des Gartenbauvereins „Grüne Neune“. „Zweifelhaft Ehre“ deshalb, weil Julia und ich einen Eid ablegen mussten. Wir mussten niederknien und folgendes schwören: „Wir, Julia und Michael, die wir hier splitternackt vor Euch knien, schwören feierlich, dass wir uns als Ehrenmitglieder des Gartenbauvereins 'Grüne Neune' dieser Auszeichnung stets als dankbar erweisen werden. Wir werden deshalb heute und alle Zeit den Weisungen der Vereinsführung ohne Widerrede und ohne Zögern Folge leisten. Das betrifft auch und vor allem unsere Bekleidung. Auf Verlangen ...
    ... der Vereinsführung haben wir uns unverzüglich komplett auszuziehen. Das geloben wir bei unserer Ehre.“
    
    Diskutieren hatte keinen Sinn – die Vereinsmitglieder waren klar in der Mehrheit. Also legten wir beiden Nackten den verlangten Eid feierlich ab und leckten dann ebenso feierlich die Schuhe von Tante Lore und Onkel Werner. Erst leckte Julia Onkel Werners Schuhe, und ich die von Tante Lore; dann wechselten wir.
    
    „Das machst du jetzt immer, wenn du uns besuchen kommst. Dann muss ich meine Schuhe nicht mehr putzen“, sagte Onkel Werner zu mir, und das Publikum lachte und klatschte. Ich dachte bei mir: „Wenn ich dafür wieder Tante Lores Kirschkuchen bekomme, soll es mir recht sein.“
    
    Nach der Fotosession und der „Vereidigung“ wurde es übrigens auch für Julia und mich noch ein ganz gemütlicher und amüsanter Vereinsabend. Wir unterhielten uns mit vielen Vereinsmitgliedern – darunter waren ja auch etliche Leute, die ich von früher kannte – und wir tanzten. Alles nackt, denn Tante Lore und Onkel Werner hatten uns nicht angeboten, uns wieder anzuziehen. Also blieben wir in unserer 100 Prozent textilfreien „Dienstkleidung“.
    
    Nach der Feier brachte ich Julia in meinem Auto nach Hause. „Ich würde jetzt gern mit dir schlafen“, sagte ich, nachdem ich den Wagen am Straßenrand angehalten hatte.
    
    „Du weißt, das dürfen wir nur in Gegenwart der Grafs“, entgegnete Julia. „Wir können sie morgen ja fragen.“
    
    „Das wäre schön.“
    
    „Mit dir ist alles schön“, hauchte Julia und küsste mich. ...