1. Peitsche Pur, Teil 07


    Datum: 06.09.2023, Kategorien: BDSM Autor: bySoniavonboege

    ... Anfang Dezember, als ich Orleans hinter mir lasse, ich hatte schon seit Monaten keinen Sex mehr, es geht mir irgendwie ab, mich Männern oder Frauen hinzugeben, obwohl die „Angebote" schon da sind, aber ich stehe einfach nicht darauf, mich jetzt von Fremden ficken und quälen zu lassen. Es ist draußen kühl, meine Heizung im Reisemobil macht es mir „mollig" und ich fahre weiter durch kleine Dörfer, sehe mir große und kleine „Lustschlösser an", die doch noch, auf „Wunsch" und Anmeldung, geöffnet haben, dann, mitten im Nirgendwo, fällt mir ein kleines Hinweisschild zu einem Wasserschloss auf, das in meinem Reiseführer fehlt und ich werde neugierig, an diesem strahlenden Spätherbsttag. Das Schloss ist eines der Kleineren, aber unglaublich malerisch, in einem riesigen Park gelegen, ich stelle das Reisemobil zu den anderen parkenden Fahrzeugen und dem einen Reisebus, der wohl auch gerade erst angekommen ist und dessen Passagiere dem Schloss zustreben und gehe durch den Garten zu dem alten Gemäuer, das so außergewöhnlich gut in Schuss ist, das es mir sofort auffällt. „Führungen nach Anmeldung", steht auf dem Schild am Eingang, wo sich die Besucher gerade sammeln, ich kaufe ein Billet und stelle mich dazu.
    
    Ein echter „Marquis", Mitte bis Ende 40, öffnet uns die Tür, die Kleidung aus dem 17. Jahrhundert steht ihm prächtig und macht ihn für mich sehr attraktiv und mit dem „alten" französisch der „Aristokratie" von „damals", bittet er uns, einzutreten. Er stellt sich uns als der 14. ...
    ... Marquis vor, der noch immer dieses Schloss bewohnt, das seit dem Bau im Familienbesitzt ist, begrüßt uns auf „Fertouche", ich stutze, der Name ist mir geläufig, nur von wo, weiß ich gerade nicht und er bittet uns, ihm zu folgen. Was ich jetzt sehe, erstaunt mich, denn die Räume erstrahlen voller Pracht und Eleganz und ich denke, das es dem Besitzer sehr gut gehen muss, wenn er es sich leisten kann, so ein Haus zu unterhalten. Ob Möbel, Teppiche oder Vorhänge, Tapeten oder Assesoires, alles ist gediegen und teuer. Er führt uns, sehr unterhaltsam, durch sein Haus, durch Boudoirs, Schlafzimmer, Bäder. Wir sehen den Salon, einen kleinen Ballsaal, die Waffenkammer, Küche, Vorratsräume, alles vom Feinsten, ich bin begeistert. „Warum haben sie ihr Haus für Besucher geöffnet", fragt ihn eine der Reisegruppe? „Weil es mir Freude macht, zuweilen Besuch durch mein Schloss zu führen. Jetzt, in der „dunklen" Zeit, ist es hier ein wenig einsam, es lockert meinen Alltag auf", ist seine Antwort, dann öffnet er eine Bohlentür unter der großen Treppe und es geht in die Katakomben.
    
    Wir steigen ausgetretene Stufen hinab in den Untergrund, Licht flammt auf, der Weinkeller des Marquis tut sich auf, verstaubte Flaschen, alte Fässer, ein livrierter „Diener", der plötzlich auftaucht, reicht kleine Gläser herum, schenkt Rot oder Weißwein, ganz auf Wunsch ein, der Marquis hebt sein Glas, OMG, der Weißwein ist ein Gedicht und ich genieße ihn! Weiter geht es zum Schlossbrunnen, die Wasserfläche in der ...
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