1. Die barfüßige Göttin


    Datum: 05.01.2024, Kategorien: Sex bei der Arbeit, Autor: postpartem

    ... Frau war ein Naturereignis. Jetzt aber nicht überfahren lassen.
    
    "Klar, wenn die Anpassung angemessen ist."
    
    "Was hast du als Interims-Manager bekommen?"
    
    Ich nannte ihr die Summe. Sie rollte mit den Augen.
    
    "Leg fünf pro Jahr drauf. Das ist ab jetzt dein Festgehalt. Dafür reißt du dir dann deinen hübschen Arsch für mich auf. Was sagst du?"
    
    "Ich sage nur, wo bist du bloß mein ganzes Leben gewesen? Aber hallo. Natürlich sag ich ja."
    
    "Wir werden sehr eng zusammenarbeiten, ich habe eine Menge Ideen, manche davon werde ich mit dir zusammen im Detail erst ausarbeiten, bevor wir sie auf die Menschheit loslassen. Und noch was, fühle dich jetzt nicht verpflichtet, ich will Leistung, keine Dankbarkeit. Ich tue nichts ohne Grund. Du hast dir doch sicher auch deine Gedanken gemacht. Die will ich allesamt hören. Wenn sie Scheiße sind, sag ich es dir. Wenn meine Scheiße sind, sagst du es mir. Gemeinsam bauen wir hier etwas Neues auf, etwas Großartiges. Bist du dabei?"
    
    "Du kannst auf mich zählen."
    
    "Fragen soweit?"
    
    "Bisher nicht. Na, eine vielleicht. Woher sprichst du so gut, beziehungsweise völlig akzentfrei Deutsch?"
    
    "Mein Vater ist Deutscher. Und Professor an der MIT. Meine Mutter ist Amerikanerin. Bist du verheiratet, oder lebst mit jemandem zusammen?"
    
    Oh? Warum wollte sie das jetzt wissen?
    
    "Nein, nicht mehr. Ich bin seit zehn Jahren geschieden. Keine Kinder. Auch sonst ungebunden."
    
    "Perfekt, also maximale Flexibilität. Das wünsche ich mir. Wir ...
    ... werden viel Zeit miteinander verbringen, stell dich drauf ein. Du wirst mich lieben und hassen lernen. Was gerade davon dominiert, ist mir egal. So lange du alles tust, was ich dir sage, und wir gemeinsam erfolgreich sind. Okay, das reicht jetzt. Mach erst einmal mit den gewohnten Sachen weiter, bis ich dir die Liste geschickt habe. Die E-Mail mit der Änderung der Kleiderordnung ist... jetzt raus. Du kannst gehen."
    
    Wow. Ich wankte förmlich aus dem Büro. Das war kein frischer Wind, das war schon ein mittelschwerer Hurrikan, der uns da aus Florida erreicht hatte. Meine Kollegen waren ebenfalls aus dem Häuschen. Die ersten hatten schon ihre Schlipse abgemacht und wedelten sie begeistert in ihre Richtung, als sie kurz ihr Büro verließ.
    
    Zum ersten Mal an diesem Tag sah ich sie grinsen. Sie hatte sich zudem abgeschminkt. Sah gleich noch deutlich besser aus. Und, das stellte sich als ihre ganz besondere Marotte heraus, sie lief barfuß über die Fläche. Was ihr gleich den Spitznamen BG, "Barfüßige Göttin" einbrachte.
    
    Und dann ging die Post ab. Ich musste an diesem Tag nicht noch einmal in ihr Büro. Dafür hatte ich im Tagesverlauf zehn E-Mails von ihr im Eingang, dazu schrieb sich mich ständig im Firmen-Chat an. Meine ersten beiden Überstunden machte ich dann gleich an diesem Tag. Noch nie, ehrlich noch nie war ich meinem Leben bei der Arbeit so aufgeregt und motiviert gewesen.
    
    Ich überlegte kurz, ob ich mich zum Feierabend noch kurz von ihr persönlich verabschieden sollte, ...
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