1. Lässt sich ein Mann erziehen?


    Datum: 15.10.2019, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byLilly_Maus

    ... essen. Versprichst du mir das?"
    
    „Na klar!", antwortete er.
    
    Nein, das war nicht genug, das war so daher gesagt. Sie musste ihn dazu bringen, dass er es auch wollte. Aber wie?
    
    Da nahm sie seine linke Hand und drückte sie auf ihre rechte Brust.
    
    „Du musst es schwören, bei meinem Herzen, nur dann gilt es und wirkt!"
    
    Jens war etwas überrascht. Er spürte das Weiche ihrer großen Brust. Es wurde ihm ganz komisch und er wusste nicht, wie er sich verhalten wollte.
    
    „Ja, ich verspreche es dir", sagte er, und dann zog er schnell seine Hand zurück, „aber jetzt muss ich doch weiter gehen."
    
    „Schön", antwortete sie, „doch du darfst mich zu meiner Wohnung begleiten. So viel Zeit wirst du doch wohl noch haben?"
    
    Jens konnte ihr nicht absagen und so gingen sie beide die Straße entlang. Dagmar erzählte ihm auch etwas von sich, nichts Intimes oder Anzügliches, sondern so Kleinigkeiten, die sie jedem erzählen würde. Jens hörte ihr zu, aber es war ihm wohl etwas unangenehm oder es war nur ungewohnt für ihn.
    
    Schließlich kamen sie zu dem Haus, in dem sie unter dem Dach wohnte.
    
    „Tja, hier wohne ich, Rosenstraße 14, ganz oben unter dem Dach, da habe ich eine kleine Wohnung. Aber ich will dich nicht weiter von deinen wichtigen Dingen ablenken. Wir sehen uns ja, haben ja noch Berufsschule. Also Tschüss."
    
    Sie geben sich die Hände und verabschiedeten sich. Als Dagmar in ihrer Wohnung war, überlegte sie. Eigentlich hätte es kaum besser laufen können. Jedenfalls waren sie jetzt ...
    ... miteinander bekannt. Es lag nun an ihr, dass diese Beziehung besser wird.
    
    ***
    
    Dagmar sah ihn in der nächsten Zeit ja nur auf dem Schulhof. Aber sie achtete darauf, dass sie ihn sah, und dann ging sie zu ihm und sie unterhielten sich dann miteinander. Meist erzählte er von sich, meist über seine Eltern oder auch, was er später mal werden wollte. Sie fand es schon interessant, was er für Gedanken hatte. Und, was sie auch erfreute, er fand auch ihren Beruf sehr gut. Er fand es eine gute Sache, anderen, meist älteren Leuten zu helfen.
    
    Erst fanden ihre Mitschülerinnen es komisch, dass sie mit Jens zusammen war. Aber es war wohl mehr Neid, denn sie selbst wären auch gern ein Freund von Jens gewesen. Doch Dagmar hatte eine Art mit ihnen zu reden, dass alles normal blieb.
    
    Nur von einigen Mitschülern wurde sie links liegen gelassen. Neidvoll schaute man sie an, als wollten sie sagen: „Wegen diesem Kerl lässt du uns stehen?" Dies jedoch störte sie überhaupt nicht ein bisschen.
    
    Sie überlegte immer häufiger, wie es mit ihr und Jens weitergehen sollte. Sie konnten doch nicht nur auf dem Schulhof miteinander reden, es musste mehr passieren. Und sie erinnerte sich an ihr Ziel, Jens zu erziehen. Denn da musste sicher noch eine Menge getan werden. Wenn die Zeit der Berufsschule vorbei sein würde, dann würden auch die Gespräche beendet sein. Und das dauerte nicht mehr lange.
    
    Also gab es für sie nur eine Sache: Attacke!
    
    ***
    
    An einem Donnerstag sprach sie wieder mit Jens. ...
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