1. Die Domina-Barbie und das Bunny (Geheime Fantasien 2.0)


    Datum: 02.03.2021, Kategorien: Sonstige, Autor: Emily Bloomingdale

    ... gebracht hatten, wollte ich mich auf wüste Beschimpfungen verlegen. Aber da hockte sich Elena auch schon vor mich und küsste mich liebevoll und innig.
    
    "Du schmeckst total geil nach Sperma", sagte sie und es klang weder vulgär noch billig, sondern eher wie eine Liebeserklärung.
    
    Die Männer verabschiedeten sich nur ungern, aber sie gingen. Elena und ich knutschten noch etwas miteinander, bis meine Arme nachdrücklich gegen die Zwangshaltung rebellierten.
    
    "Du hast nicht vergessen, was du mir versprochen hast, oder?", fragte Elena, bevor sie mich von der Stange befreite.
    
    "Ja, ich weiß. Du möchtest, dass ich eine Geschichte darüber schreibe. Und ich gebe zu, dass sie tatsächlich aufregend genug ist, um sie zu veröffentlichen."
    
    "Deine Fans werden begeistert sein, wenn sie lesen, wie ihre Autorin gefickt wird."
    
    Ich wollte schon nicken, doch dann begriff ich erst die ganze Tragweite ihrer Aussage. "Ich soll als Emily schreiben? Bist du jetzt vollkommen verrückt geworden?"
    
    "Ich weder bin verrückt noch gefesselt. Bei dir sieht es da ein bisschen anders aus."
    
    "Das ist Erpressung!", rief ich.
    
    "Das streitet ja auch niemand ...
    ... ab."
    
    "Und wenn ich es nicht tue?"
    
    "Dann werde ich eines der Fotos von deinem wunderschön vollgewichsten Gesicht im Format 60 x 80 cm ausdrucken lassen und gerahmt in meinen Flur hängen. Aber mal schauen, vielleicht machen sie sich auch als Poster in der einen oder anderen U-Bahn-Station ganz gut."
    
    "Du bist eine Hexe. Ich wette, in Wirklichkeit hast du rote Haare und heißt Ella!"
    
    "Dann würde in deinen Geschichten noch mehr Wahrheit stecken, als du selbst geglaubt hast." Und für einen Moment schienen ihre Haare tatsächlich rötlich zu schimmern. Möglicherweise litt ich aber auch nur an einer Art Fieberwahn.
    
    Nachdem sie mich losgemacht hatte, schrieb ich alles auf. Die erste Fassung war ihr allerdings zu harmlos, sowohl in der Wortwahl als auch hinsichtlich der sexuellen Handlungen.
    
    "Warum schreibst du es nicht so, wie es wirklich gewesen ist?"
    
    "Weil mir das ohnehin niemand glauben wird."
    
    "Ich lade mal dann mal die Fotos von dir hoch."
    
    Also überarbeitete ich die Geschichte noch einmal. Und wem sie nicht gefallen hat, der kann sich bei Elena beschweren. Oder bei Jürgen. Denn mit dem hat schließlich alles angefangen. 
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