1. Weihnachtslust 09


    Datum: 20.07.2022, Kategorien: BDSM Autor: byChinaSorrow

    ... ist nämlich schon ein großes Mädchen." Das gerade vorsichtig den Kopf über die Bettkante hob und Tom genauso perplex anstarrte wie Kazumi. Egal. „Richte Elisabeth meine besten Grüße aus. Sie kann sich auf den Kopf stellen, Lilly und ich machen das so, wie wir es für richtig halten. Ich weiß über alles Bescheid, das mich etwas angeht und wir können auch alle unseren Spaß miteinander haben. Aber das Betreuerteam darf jetzt wegtreten. Komplett. Elisabeth mag hier die Übermutter sein oder was auch immer. In unsere Beziehung mischt sie sich gefälligst nicht ein. Auch nicht über dich!"
    
    Kazumi hob vorsichtig einen Finger, so als ob sie sich in der Schule zu Wort melden wollte. Tom sah sie wütend an, blieb aber kurz still.
    
    „So, wie du jetzt bist? Na ja, das ist genau das, worüber Elisabeth Klarheit haben wollte. Ob du stark genug bist, um..."
    
    „Keine Ahnung. Ist aber auch scheißegal und geht Elisabeth einen Dreck an. Verdammte Hacke, unsere Beziehung ist doch kein Zuschauersport. Wenn wir das wollten, würden wir Eintrittskarten verkaufen, schön teuer, bei dem Publikum, und ich hätte meine erste eigene Million schon vor Neujahr im Beutel."
    
    „Hmmmmm." Toms Kopf fuhr zu Liliane herum, die ihn, immer noch vor dem Bett kniend, nachdenklich anschaute und so tat, als würde sie imaginäre Summen an den Fingern abzählen. „Könnte klappen."
    
    „Stimmt", kam es vom Bett. „Soll ich eine Preisliste machen? Je mehr Details, umso teurer?"
    
    Tom schaute zwischen den beiden Frauen hin und ...
    ... her, die verschwörerische Blicke austauschten.
    
    „Nimmt mich hier niemand ernst? Wenn ich hier nur das Kasperle bin, dann gehe ich jetzt lieber mal das Krokodil suchen und besaufe mich mit dem!"
    
    In Windeseile war Liliane auf den Füßen und hing um seinen Hals. „Sorry, sorry, sorry. Das war so toll. Ehrlich. Aber auch so heftig, da musste jetzt der Wind raus."
    
    „Ach ja?" Ernsthaft angefressen war gar keine Beschreibung mehr für seinen Zustand.
    
    „Ach ja. Ich liebe dich für jedes Wort gerade. Du hast ja auch recht, von vorne bis hinten." Ihre Worte führten immerhin dazu, dass er die abwehrende Hand von ihrer Schulter nahm und sie auf ihren Arm legte. „Danke. Genauso läuft das ab jetzt und nicht anders. Wir machen unser Ding und ich sorge dafür, dass alle hier dich mit ihren Ratschlägen in Ruhe lassen. Außer, du fragst danach. In Ordnung?"
    
    „Wenn das mal funktioniert", grummelte er noch ein wenig.
    
    „Wird es. Kazumi sorgt schon mit dafür." Sie schaute an Tom vorbei zu Kazumi, die sich gerade vom Bett erhob. „Und Elisabeth wird es ebenfalls begreifen, oder nicht?"
    
    Kazumi runzelte die Stirn. „Sie ist so daran gewöhnt, hier Hof halten zu können, wie es ihr gefällt, dass es vermutlich eine Weile dauern wird. Aber ja, sie ist zwar willensstark, aber nicht dumm."
    
    „Siehst du?" Liliane strahlte ihn an und schmiegte sich in seine Arme, die inzwischen um ihre Taille lagen.
    
    „Und heute Abend kann ich Wasser zu Wein verwandeln", zweifelte Tom. Lilianes strahlender Blick ließ ...
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