1. Weihnachtslust 09


    Datum: 20.07.2022, Kategorien: BDSM Autor: byChinaSorrow

    ... es nicht zu, weiter grantig zu bleiben und ihr nackter Leib in seinen Armen war wie immer eine Labsal für seine Seele. „Ich glaube einfach mal ganz fest daran."
    
    „Ich denke, ich gehe dann mal", sagte Kazumi leise.
    
    Tom hörte schon das Geräusch der Türklinke, als Liliane: „Warte!", rief. „Nimm sie!", flüsterte sie gleich darauf in Toms Ohr.
    
    „Was? Jetzt?"
    
    Lilianes Stimme wurde drängend. „Sie ist nicht nur hier, weil Elisabeth sie geschickt hat. Sie ist zum größten Teil hier, weil sie scharf auf dich ist."
    
    „Woher willst du das denn schon wieder wissen?", fragte er skeptisch.
    
    „Weil sie es mir gesagt hat, du Sturkopf. Bist du vielleicht einmal kurz auf die Idee gekommen, dass nicht alles, was du hier vorgefunden hast, auf Zwang beruhte und wir uns nur die unpassende Choreografie ausgesucht haben?"
    
    Fuck! Tom wurde knallrot und kam sich so dumm vor, wie es nur ging.
    
    „Psst. Ruhig. Erstens war es auch unsere Schuld, weil wir deine Stimmung falsch eingeschätzt haben. Zweitens stimmt ja jedes Wort von dir und es musste auch endlich mal gesagt werden. Alles ist gut. Die Fronten sind geklärt. Aber schick sie jetzt bitte nicht weg."
    
    „In Stimmung bin ich nicht. Zwischen Wut und Peinlichkeit besteht keine Erektion der Welt."
    
    „Kazumi vermutlich auch nicht mehr. Geh zu ihr und verführ sie. Sie hat es zwar nicht gesagt, aber ich bin mir sicher, dass Elisabeth einen Preis von ihr gefordert hat, damit sie auf eine so angenehme Mission gehen durfte. Und sie wird nicht ...
    ... mit Geld dafür bezahlt haben."
    
    „Sondern womit?"
    
    Liliane zog nur eine Augenbraue hoch und schaute ihn strafend an. Es war ja wohl klar, was die hier geltende Währung war, besonders bei ihrer ach so lieben Omi.
    
    „Oh!" Tom atmete tief durch. „Du willst, dass ich es mit ihr treibe. Vor deinen Augen?"
    
    „Ich will, dass du es ihr so gut besorgst, dass man ihre Schreie bis ins nächste Dorf hört." Jetzt grinste sie sehr schelmisch. „Deine auch." Sie packte seine Schultern, zwang ihn dazu, sich umzudrehen und schob ihn in Kazumis Richtung. „Los jetzt."
    
    Den kräftigen Piks in seinen Rücken hätte es schon nicht mehr gebraucht. Er hatte Kazumi zumindest zum Teil Unrecht getan und damit offensichtlich einen Wirkungstreffer gelandet. Niemals hätte er geglaubt, so viel Unsicherheit in ihrer Körpersprache zu entdecken, wie in diesem Augenblick. Die Türklinke in der Hand starrte sie geradewegs auf das Holz der Tür und ihr leicht gebeugter Nacken ließ selbst diese starke Frau mit einem Mal verletzlich erscheinen.
    
    Tom trat sehr nah an sie heran und küsste sanft ihr Ohr.
    
    „Komm wieder ins Bett."
    
    „Besten Dank auch. Ein Mitleidsfick ist wirklich das Letzte, was ich brauche", raunte Kazumi und ihr Körper wirkte hart und unnachgiebig wie eine Statue.
    
    „Mitleid? Ich mit dir?" Er schnaubte ungläubig. „Wäre das letzte, was mir bei dir einfallen würde." Er knabberte an ihrem Ohrläppchen und die Statue wurde eine Nuance beweglicher. „Wenn du die Sache anders angegangen wärst, hätte ...
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