1. Sonja


    Datum: 10.11.2022, Kategorien: BDSM Autor: byMaerchenonkel

    ... mal einem Fake aufgesessen und würde hoffentlich daraus lernen.
    
    Trotzdem, ich war erregt. So beschloss ich meinen „Hobbykeller" aufzuräumen. Mein Hobbykeller war längere Zeit verweist, aber mit Andreaskreuz, Zuchtbock, einem Käfig, einem Bett mit Ösen zum Fesseln und jeder Menge Spielsachen ganz gut ausgestattet, dazu gut schallisoliert, effektvoll beleuchtet und mit dunklen Wänden auch optisch ansprechend.
    
    Trotzdem brauchte ich gute drei Stunden, bis alles wieder so aussah, wie ich es für eine Session beziehungsweise in diesem Fall für ein längeres Spiel angemessen hielt. Auch die benötigten Gegenstände und Spielsachen legte ich bereit, damit keine Unterbrechung das Spiel stören würde. Das kleine Bad daneben könnte auch wertvoll sein, dieses war aber recht sauber, sodass auch dieses schnell wieder blitzte.
    
    Egal wie ein S/M Spiel aussah, mit Schmutz und Staub konnte ich gar nicht, da kam keine Stimmung auf. Im Kopf formte sich ein Drehbuch für den kommenden Abend, ich versuchte, meine Vorfreude nicht überhand nehmen zu lassen, eine Enttäuschung wollte ich tunlichst vermeiden.
    
    Hundemüde aber erregt schlief ich sehr spät ein, gefühlte 20min später weckte mich ein Quälgeist namens Wecker aus meinen wilden Träumen.
    
    Die paar Stunden in der Arbeit vergingen schnell, mein Antrag auf Zeitausgleich für Donnerstag und Freitag konnte dank meiner zahlreichen Überstunden prompt erledigt werden.
    
    Am Weg nach Hause fuhr ich noch bei einem Freund vorbei, er arbeitete bei ...
    ... einem großen Hersteller medizinischer Chemie und wusste außerdem von meiner Passion. Ein kleines braunes Fläschen wechselte so schnell und diskret beim Begrüßungshändedruck am Parkplatz den Besitzer, damit hatte ich alles beisammen, was ich brauchte.
    
    Zu Hause suchte ich mir die entsprechende Kleidung zusammen. Ich wollte nicht für jeden Unbedarften furchterregend aussehen, aber doch ausreichend Dominanz ausstrahlen -- obwohl sie mich eigentlich nicht zu Gesicht bekommen sollte dank verbundener Augen -- für das Spiel war es auch für mich wichtig. Ergo eine schwarze Lederhose, ein ebenso schwarzes Hemd und schwarze Turnschuhe -- diese waren wichtig, damit ich mich leise und schnell bewegen konnte. Dunkel, aber nicht super auffällig befand ich.
    
    Gegen halb zehn fuhr ich gemütlich in Richtung der angegebenen Tiefgarage, ca. 20min Fahrt für mich, da ich etwas außerhalb wohnte. Bei der Einfahrt in die Tiefgarage war ich etwas nervös, so etwas war dann doch auch neu für mich und ich hatte auch gehörigen Respekt vor dem, was da kommen würde.
    
    Im angegebenem Geschoss in der dunklen, hinteren Ecke stand nur ein grauer Clio. Verdammt, ich hatte vergessen sie nach dem Auto zu fragen, dies hätte es sicherlich erleichtert.
    
    Ich parkte meinen älteren Mercedes vis á vis auf einem gekennzeichneten Parkfeld und suchte mir ein etwas verstecktes Plätzchen, wo ich den Bereich des Parkdecks einsehen konnte.
    
    Die Zeit verstrich. Ich hatte gute 30min zu warten, ich schaute mich nochmals ...
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