-
Eine perfekte Nacht
Datum: 25.11.2022, Kategorien: 1 auf 1, Autor: Dingo666
... tastete seufzend nach ihrer Schulter. "Dorothea? He, Dorothea?" Es brauchte eine ganze Zeit und mehrere heftige Rüttler an ihrem weichen Oberarm, bis sie plötzlich hochfuhr und sich halb aufsetzte. "Was? Was?", fragte sie fahrig und atmete flach und schnell dabei. "Du hattest wohl einen Alptraum. Du hast geredet und um dich geschlagen." "Was?", meinte sie erneut und schien dann langsam zu sich zu kommen. "Ehrlich?" "Ja. Besser jetzt?" "Weiß nicht..." Sie ließ sich zurücksinken. In dem gelblichen Schein der Straßenlaterne vor dem Fenster erkannte ich, dass sie die Augen weit geöffnet hatte. Eine unbestimmte Angst schien sie noch im Griff zu halten. Dann drehte sie den Kopf zu mir hin und sah mich nervös an. "Was habe ich denn gesagt?", wollte sie wissen. "Nichts Bestimmtes. "Nein, nein" und so. Viel habe ich nicht verstanden." Das beruhigte sie. Nun, mir wäre es auch nicht recht, wenn fremde Leute möglicherweise meine geheimsten Gedanken erfahren, nur weil ich im Schlaf plapperte. "Ich schlafe wieder!", erklärte ich und schloss die Augen. Nur um gleich darauf zu erkennen, dass ich bereits wieder so wach geworden war, dass dies nicht so schnell und von selbst gehen würde. Einige Sekunden Stille. "Sven?" Eine leise Frage. "Hmm?" "Kannst du... kannst du mich ein wenig in den Arm nehmen? Das war ein ziemlich schlimmer Traum, und mir ist immer noch ganz kalt!" Für einige Sekunden erwog ich ernsthaft, so zu tun, als hätte ich das ...
... nicht gehört, sondern als wäre schon wieder weggedämmert. Ich hatte wirklich keine Lust, hier einen auf Tröster zu machen. Insbesondere nicht für eine Frau, die mich überhaupt nicht interessiert. Aber schließlich siegte meine gute Erziehung. Verbunden mit der Tatsache, dass ich inzwischen zu wach war, um gleich wieder einzuschlafen. "Na okay!", murmelte ich, bevor die Pause peinlich lang wird. "Warte, ich rutsche zu dir rüber." Sie hielt ihre Decke einladend hoch, und ich schob meine Beine und dann auch den Rest nach rechts. Angenehme Wärme unter den Daunen hieß mich willkommen. Ich berührte etwas Weiches unter dünnem Pyjamastoff, das sich bewegte. Ungeschickt schmiegte ich mich an sie und legte ihr eine Hand auf die Schulter. Sie drehte sich halb von mir weg, so dass ich ins Löffelchen hinter sie rutschen konnte. Dazu zog sie an einer Hand, bis sie ihren Kopf bequem auf meinen Oberarm legen konnte. Schüchtern war sie nicht, so viel stand fest. Sie stieß mit einem wohligen Seufzen die Luft aus, entspannte sich, und fühlte sich offenbar wieder recht wohl in ihrer Haut. Da lag ich also, hellwach inzwischen, mit dieser fremden Frau im Arm. Komische Situation! Aus irgendeinem Grund war ich nicht mehr ärgerlich, sondern fühlte mich erheitert. Seit Monaten das erste weibliche Wesen, das mit mir die Laken teilt, und es fühlte sich nicht im Geringsten erotisch an. Ehrlich, ich hatte überhaupt keine diesbezüglichen Absichten! Sie atmete tief durch und kuschelte sich dichter ...