1. C07 Die neue Bäuerin


    Datum: 20.12.2022, Kategorien: BDSM Autor: byDeepabysses97

    ... fühlte ich schon seine Hand sanft über meine Wange streichen und er fragte liebevoll: „Wenn du an meine Seite kommen möchtest?" Darauf reagierte ich irritiert und blickte in die Runde. In ihren Gesichtern sah ich eine einstimmige Zustimmung, sogar bei Nikola.
    
    .
    
    Aber Nikola muss gehen.
    
    Gerade noch irritiert, wie kann Patrik mir solche Gefühle entgegenbringen, besser gesagt, wieso reagiere ICH so auf einen MANN. Da packte mich die volle Eifersucht und das Ziel wurde von Nikola verkörpert. „Nur, wenn sie vom Hof verschwindet", zeigte ich auf das Mädchen, was mir im Grunde gar nichts getan hatte. „Natürlich werde ich dir nicht im Weg stehen", nickte Nikola freundlich, fragte aber: „Darf ich denn zu meinen Schwestern in den Stall ziehen?"
    
    So wie sie es fragte, wusste sie, dass es nicht möglich war, denn sie nickte nur, als ich den Kopf schüttelte. „Du warst hier so präsent und würdest unweigerlich meine Autorität untergraben", erklärte ich meine Ablehnung, „du wirst den Hof ganz verlassen müssen." Schlagartig war es ganz still auf dem Hof und das bestärkte meine Entscheidung. Nikola war hier viel zu einflussreich, sie musste weg.
    
    Nikola selber sagte keinen Ton, nur unter ihrer Brille sah ich, wie sich die Tränen sammelten. Sie drehte sich zu Bea, sprach ruhig mit ihr, wobei Bea immer wieder laut schrie: „Nein, nein, nein!" Als Nikola ihre Brille an Bea reichte, sackte Bea wimmernd zu Boden. Nikola bückte sich noch einmal, drückte ihre Freundin und gab ihr einen ...
    ... Kuss auf den Scheitel. Darauf drehte sie sich um und ging langsam, aber zielstrebig auf die Scheune zu. Die Alte, die so aussah wie Anika, sprang auf und nahm Bea in den Arm und versuchte sie zu trösten.
    
    Irgendwie war ich hoffnungslos überfordert, deswegen fragte ich: „Was war das denn jetzt?" „Ich darf sie nicht begleiten", heulte Bea auf, „ich soll dir eine gehorsame Hilfe sein." „Und warum nimmt sie ihre Brille nicht mit?", verstand ich schon den Schmerz von Bea, doch die Brille machte keinen Sinn. „Sie möchte nicht, dass die Schweine die Splitter in den Bauch bekommen", wimmerte Bea wieder. Plötzlich reagierte Patrik und schrie auf: „Oh mein Gott!" Darauf drehte er sich um und rannte zur Scheune. „Nikola nicht, tue das nicht!", schrie er weiter. Nun ärgerte ich mich über Patrik, dass er jetzt doch zu Nikola hielt. Na, ja, jedenfalls, bis ich hörte, wie eine Maschine laut quietschend anlief. „Sie will in den Futtermischer springen, weil sie nicht weiß, wo sie jetzt noch bleiben kann", erklärte mir die Alte vorwurfsfrei.
    
    Mir blieb fast das Herz stehen, ich hatte gerade einen Menschen zum Tode verurteilt und nur an der Verzweiflung von Bea war uns das aufgefallen. Ein Knall und das sofortige Verstummen der Maschine ließ uns aufatmen, wobei noch niemand wusste, was mit Nikola war. Erst als Patrik sie aus der Scheune zerrte, beruhigte ich mich etwas, worauf Bea aufsprang und zu ihrer Geliebten rannte.
    
    „Ich wollte sie doch nur zu meinem Bruder schicken", versuchte ich ...
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