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Weihnachtslust 06
Datum: 29.12.2022, Kategorien: BDSM Autor: byChinaSorrow
... gesellen, aber von alleine würde er das sicherlich nicht tun. Das Eis war ihm zu dünn und er hatte auch keine Lust, von ihr einen weiteren mentalen Schubs zu erhalten. Dafür blieb sein Blick immer wieder an Amalia hängen, die ruhig ihre Runden zog und mal bei der einen, mal bei der anderen Gruppe verweilte. Ihre Anmache vor der Toilette ging ihm einfach nicht aus dem Kopf und sie musste gar nichts Besonderes tun, damit er sich vorzustellen begann, was er unter ihrer Herrschaft erleben würde. Himmel, diese Frau wirkte so anmutig streng, dass man gar nicht anders konnte, als sie für irgendwelche Fetischfantasien zu benutzen und die hatte er nun einmal reichlich. Claudia und Karl standen bei einem Paar, dass sich recht geschickt am Snooker-Tisch betätigte und auch bei ihnen wies nichts auf die Hierarchie in ihrer Beziehung oder auf das hin, was Karl vermutlich vor wenigen Stunden noch mit Claudia getrieben hatte. Nachdem Tom sie verschwitzt und befriedigt in ihrem Bett zurückgelassen hatte. Er schüttelte den Kopf, um die Erinnerung daran zu vertreiben. Nicht, weil es ihm unangenehm gewesen wäre, sondern weil er sie am liebsten in eine ruhige Ecke gezerrt hätte, um sich dort an ihr zu vergehen. Er drückte lieber Lilianes Hand fester und küsste sie für ihre Verhältnisse kurz und keusch. Wie gesagt: für ihre Verhältnisse. Nach eine Minute schob Liliane ihn von sich und sah ihn streng an. „Stör hier nicht die unerotische Stimmung, du Lustmolch. Sonst muss ich dich doch ...
... irgendwo festbinden und dir den Hintern versohlen." „Geht nicht. Ich bin so vollgefressen, dass ich mich unmöglich vorbeugen kann." „Och, da finden wir schon eine Möglichkeit. Wobei ich so träge bin, dass ich jemanden um Unterstützung bitten müsste. Wen hätten wir denn da..." Sie grinste breit und ließ den Blick durch den Raum schweifen. „Untersteh dich. Wenn, dann suche ich mir meinen Quälgeist schon selbst aus." „Ist das so?" Liliane schaltete so mühelos von locker grinsend zu energisch strafend um, wie an dem Morgen mit Noemi am Frühstückstisch. „Ich kann mich nicht daran erinnern, dir das erlaubt zu haben." Falls Tom gedacht hatte, Liliane früher bereits bestimmend erlebt zu haben, hatte er sich gewaltig getäuscht. Die Verwandlung war perfekt. Ihr Blick fraß sich in sein Hirn und die Wucht ihres Tonfalls riss augenblicklich sämtliche Verteidigungslinien bei ihm ein. „Ich fürchte, mein Lecksklave hat sein Maul schon viel zu lange nicht mehr in meinem Arsch vergraben dürfen und wird übermütig." Tom verstand gar nicht, wie ihm geschah. Genauso wenig bemerkte er, dass er in winzigen Schritten vor ihr zurückwich, als sie ihm nun mit stählernem Blick immer näher kam. „Morgen früh werde ich mich als Erstes auf dein Gesicht setzen und dir zeigen, wer hier das sagen hat. Denkst du wirklich, ich bin nicht in der Lage, dir deine Grenzen aufzuzeigen und dich zum Spuren zu bringen?" „Äh...." „Still!", fuhr sie ihm über den Mund. Sein Rücken stieß an ein Hindernis ...