1. Weihnachtslust 06


    Datum: 29.12.2022, Kategorien: BDSM Autor: byChinaSorrow

    ... spurst?"
    
    „Wenn dieser Sklave nicht gehorcht und Liliane ihn bestrafen muss, dann ist das ihr gutes Recht. Die Art der Bestrafung liegt ganz in ihrem Ermessen. Wenn sie ihn mir dafür wieder anlegen muss, wird es nur meine Schuld sein." Woher kam das denn alles? Hatte er ähnliche Situationen tatsächlich schon so oft in seinem Hirn gescriptet?
    
    Amalia lachte heiser. „Oooooh, wie süß. Ein Naturtalent. Feuchte Höschen rund um den Weihnachtsbaum sind garantiert. Apropos, wieso haben wir dieses Jahr eigentlich immer noch keinen? Ich habe oft genug darum gebeten."
    
    „Weil knapp hundert Meter östlich hunderte davon wachsen und das auch weiter tun sollen. Baumschmuck, Kerzenhalter und Wachskerzen stehen zur freien Verfügung und wenn du Verlangen danach hast, trägt dir bestimmt jemand einen Campingstuhl und eine Wolldecke dorthin."
    
    Trotz ihres gemeinsamen Trinkabends wurde es Tom nun zum ersten Mal mulmig, als er Karls Stimme erkannte. Lilianes Vater klang lässig wie immer und schien überhaupt keinen Anstoß daran zu nehmen, wie er hier stand. Ganz im Gegensatz zu Tom, da Karl offenbar auch ihrer bisherigen Unterhaltung gelauscht hatte. Jetzt wandte er sich an Tom.
    
    „Und? Stimmt das Bauchgefühl noch?"
    
    „Zumindest so die ungefähre Region", zitierte Tom ihn trocken. Seine Coolness in Stresssituationen wuchs in den letzten Tagen jedenfalls gewaltig.
    
    „Na dann..." Karl kicherte und klopfte ihm auf die Schulter, „...überlasse ich dich mal deinem Glück."
    
    Tom atmete auf, bis ...
    ... er kühle Hände an seinen Eiern spürte, die den ‚Zähmer' samt Schwanzschlaufe abnahmen. Fast gleichzeitig machte sich jemand an dem Futteral um seine Arme zu schaffen und wenige Augenblicke später war er frei. Bis auf seine Gedanken, die nach wie vor auf die beiden dominanten Frauen vor ihm fixiert waren.
    
    Er bewegte die verkrampften Arme kurz und atmete tief durch. Bisher hatte er keine Chance gehabt, sich zu befreien und war Liliane auf Gedeih und Verderb ausgeliefert gewesen. Jetzt die Hände zu der Haube zu heben und sie zu lösen wäre ein Einfaches für ihn. Probeweise fühlte er an den Lederschnüren an seinem Hinterkopf entlang, bis er den Knoten fand, der alles verschloss.
    
    Niemand hinderte ihn daran, niemand sagte ein Wort.
    
    Er stellte sich vor, wie er die Maske abzog, auf den Boden warf und den Raum verließ. Zum ersten Mal seit dem Betreten des Salons schwächelte seine Erektion.
    
    Oh!
    
    Die Vorstellung, vor Liliane und Amalia auf die Knie zu sinken und ihre ihm herausfordernd zugewandten Ärsche zu küssen, ließ ihn wieder anschwellen. Tom ließ den Knoten los, legte beide Hände in den Nacken und stellte sich die hämischen Bemerkungen vor, wenn eine strenge Hand seinen Nacken zu Boden drücken und seine Zunge Lilianes Absätze finden würde. Oder Amalias. Oder von wem auch immer.
    
    Er nahm die Ellbogen nach hinten, streckte die Brust vor und präsentierte seinen wieder zu voller Lebenskraft erwachten Schwanz.
    
    „Braver Junge." Liliane klang beinahe erleichtert, als sie ...
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