1. Weihnachtslust 06


    Datum: 29.12.2022, Kategorien: BDSM Autor: byChinaSorrow

    ... bedeutete Tom mit einer Kopfbewegung, sich mit ihm einige Schritte zu entfernen. „Die beiden sind so ziemlich die schwärzesten Schafe in dieser durchweg dunklen Herde und sie leben nicht umsonst die meiste Zeit in einer Gegend, die sogar in Island als einsam gilt. Mach dir also nichts draus."
    
    „Kein Problem. Kam halt nur überraschend."
    
    „Wie so manches hier, nicht wahr? Kommst du klar? Ich meine, ja, du spielst aktiv mit." Sein Kopf ruckte kurz in Claudias Richtung und er zwinkerte Tom tatsächlich zu. „Frau ist voll des Lobes." Er wurde wieder erst. „Was nicht bedeutet, dass du nicht trotzdem Probleme haben könntest. Da Liliane dazu tendiert, so lieb sie es auch meint, alles unter ihrem Überschwang zu begraben, kannst du dich gern an mich oder Claudia wenden, wenn du ein klärendes Gespräch brauchst."
    
    „Danke. Das hatte Claudia mir schon zu Beginn angeboten." Er erinnerte sich an Claudias dominante fünf Minuten, während sein Blick genau in diesem Moment auf Amalia fiel, die offenbar ihre Sklaven für den Abend gefunden hatte. Ein Mann kniete mit gesenktem Kopf zu ihren Füßen, während sie die Brüste einer Frau aus ihrer Bluse hob und sie prüfend betrachtete. So sahen also hier die Ruhepausen aus. Zumindest nahm sie schon einmal Maß für weitere Spiele. „Eine Frage hätte ich allerdings. Eher einen Gedanken."
    
    „Immer raus damit." Karl bemerkte Toms Zögern und den unruhigen Blick, mit dem er seine nähere Umgebung erforschte. „Vielleicht sollten wir uns dafür einen ...
    ... ruhigeren Platz suchen?"
    
    „Das wäre nett."
    
    Ohne Umschweife führte Karl ihn auf direktem Weg zu einem Raum im ersten Stock, der von einem Schreibtisch beherrscht wurde, auf dem der größte Curved Screen Monitor stand, den Tom je gesehen hatte.
    
    „Mein Arbeitszimmer. Hier stört uns garantiert niemand." Er führte Tom zu einer Couchecke, ohne die offensichtlich kein Zimmer dieses Gemäuers auskam, und holte zwei Gläser und eine Flasche Whiskey einer Marke, die Tom nicht kannte. Er würde den Namen später im Netz suchen und im Nachhinein froh sein, dass er keine Vorstellung von der Zahl gehabt hatte, die in der Preisspalte stand. Der erste kräftige Schluck kostete bereits weit mehr, als er sonst für eine ganze Flasche bezahlte, wenn er sich mal etwas Besonderes gönnen wollte. In diesem Moment half ihm der volle Geschmack jedenfalls, sich zu entspannen und sein Hirn aufzuräumen. Vor allem gab er ihm den Mut, sich auf zarten Pfoten dem Thema zu nähern.
    
    „Ich weiß nicht wirklich, wie ich das Thema diplomatisch ansprechen soll..."
    
    „Dann lass es und sprich frei von der Leber weg. Soviel sollte doch inzwischen klar sein." Karl verzog kurz das Gesicht und verlagerte das Gewicht seines Hinterns auf der Sitzfläche, was es Tom auch nicht einfacher machte.
    
    „Na ja, es geht um Sex, klar, und um die unglaublichen Möglichkeiten, die man hier hat. Liliane und ich haben uns zu Hause die wildesten Dinge ausgedacht, die im Kopf allesamt irrsinnig geil waren. Die Realität hier übertrifft diese ...
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