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Weihnachtslust 06
Datum: 29.12.2022, Kategorien: BDSM Autor: byChinaSorrow
... Vorführung danach. Ich bekomme viel zu wenige Gelegenheiten, diese Art Lust zu erleben. Das funktioniert nur hier und unter besonderen Vorkehrungen. Du wirst nicht darauf geachtet haben, aber an diesem Abend hatten nur vier ganz bestimmte Mitglieder des Personals Zutritt zum Salon. Sehr vertrauenswürdige Mitglieder, deren Entlohnung sie zudem jedem Bestechungsversuch irgendeines Skandalreporters gegenüber immun macht. Die anderen wissen natürlich mehr oder weniger, was hier vorgeht, dürfen diesen Aspekt von mir aber nicht sehen. Tatjana, Jens, den du beim Frühstück kennengelernt hast, Martine, die von ihrem Gehalt hier schon eine Schule und mehr in ihrem Heimatort in Guinea gebaut hat, und ihr Mann, ein braver Schweizer, der alles für sie und damit auch für uns tut." „Hmmm, ja, aber wie hältst du das...", wieder wedelte er mit der Hand, „...bloß aus? Das ist schließlich keine Spielerei mehr, sondern beinahe blutiger Ernst." „Aushalten?" Karl lachte laut und schallend. „Aushalten! Himmel, ich liebe es." Er schenkte beiden nach und toastete Tom zu. „Du hast Claudia im Bett erlebt. Kannst du dir vorstellen, wie göttlich, wie erotisch sie ist, wenn sie ihre Energie komplett darauf fokussiert, dich zu nehmen und dich ihr untertan zu machen?" „Sie hat es mir für ein paar Minuten gezeigt." Tom nahm ebenfalls einen Schluck und seinen Mut zusammen. „Es war beeindruckend. Und sehr, sehr geil." „Siehst du? Wenn du sie die meiste Zeit so erleben würdest, könntest du ihr ...
... widerstehen? Würdest du das überhaupt wollen? Wäre es nicht das natürlichste auf der Welt, vor ihr auf die Knie zu sinken und darum zu bitten, ihr dienen zu dürfen?" Er hielt einen Moment inne und richtete den Blick zur Decke. „Gott, ich liebe diese Frau so sehr." Karl riss sich aus seiner Schwärmerei und sah Tom ernst an. „Ganz ehrlich? Tu dir selbst den Gefallen und probiere es aus. Es ist befreiend. Wirf jede Verantwortung von dir ab und übergib sie jemandem, dem du vollkommen vertrauen kannst. Niemand anderem, logisch. In diesem Haus..." ‚Burg!', schoss es Tom durch den Kopf und er ohrfeigte sich mental. „...sind zwar alle leicht bis heftig durchgeknallt, was ihre Triebe angeht, aber du kannst bei jeder und jedem hier darauf vertrauen, dass sie deine Grenzen hemmungslos ausloten, aber auch sofort respektieren werden, falls sie überschritten werden. Zeige Liliane, was du erleben und erleiden möchtest und sie wird es dir auf wundervolle Art geben, davon bin ich überzeugt." „Schon. Ja, das weiß ich rational alles. Trotzdem macht es mir irgendwie Sorge." „Wie war es, als du das erste Mal auf einem Fünfmeter-Brett gestanden bist? Hattest du Schiss?" Tom grinste. „Klar." „Bist du gesprungen?" „Ja." Er glaubte zu verstehen, worauf Karl hinaus wollte. „Und es hat Spaß gemacht. Wieder und wieder." Er wollte dennoch den Vergleich anzweifeln, als Karl die Hand hob. „Und wenn es Scheiße gewesen wäre, hättest du aus dem Becken klettern und dich dazu entscheiden ...