1. Wild gelebt


    Datum: 24.07.2023, Kategorien: Schlampen Autor: SuzieQ

    ... ficken. Ich versuchte, mich soweit als möglich nach hinten zu lehnen, stellte ein Bein auf dem Boden ab und das andere auf der Sitzfläche. Ich öffnete mich für ihn, soweit es ging in der Enge. Bevor er in mich eindrang, erhaschte ich noch einen Blick auf Wolke Nummer sieben, die wir gerade überflogen. Und ich befand mich wirklich auf eben dieser Wolke, als es mir kam und er sich in mir erlöste.
    
    Wir versuchten, unsere Kleidung wieder zu arrangieren und legten für die Landung auch wieder unsere Anschnallgurte an. Strand, Auto, Wald, Bett und jetzt auch noch Flugzeug. Mein Erfahrungshorizont hatte sich erweitert. Es gäbe da noch so das eine oder das andere zu berichten aus den vergangenen Jahren, aber ich will es mal nicht übertreiben.
    
    Mein Credo lautet also, Erfahrungen sammeln, Hemmungen ablegen und wissen, was man selbst wirklich will. Mit zunehmendem Alter hatte ich das kapiert und machte es mir zu eigen. Das galt natürlich auch für alle anderen Lebensbereiche. Wenn ich Hunger hatte, aß ich, wenn ich naschen wollte, naschte ich, und wenn ich mir mal was Außergewöhnliches gönnen wollte, dann tat ich das. So eine Boutique oder ein Juwelier sind dann ein besonders gefährliches Pflaster. Weniger gefährlich sind da die Männer, sie eignen sich eher als Opfer. Auch das hatten mich meine Erfahrungen gelehrt. Und mit meinen zunehmenden Kenntnissen und Erkenntnissen gestaltete ich mein Liebes- und Sexleben immer attraktiver.
    
    Vor kurzem war mir einer begegnet, der wohl so ...
    ... erst Anfang dreißig gewesen sein mag. Ein fescher Typ, nicht auf den Mund gefallen und eben einige Jahre jünger als ich. Ich mag ja keine Stumpfnickel, die das Maul nicht aufkriegen. Er wusste sein Wort zu machen, und er machte seine Sache gut. Wie üblich glotzte auch er auf meinen Busen. Das ist für mich immer das Startsignal, wenn ich auf "Brautschau" bin. Alter ist immer ein relativer Begriff. Wenn ältere Männer jüngere Frauen anmachen, warum sollte es dann umgekehrt verboten sein? Ich hatte schon geraume Zeit trocken gelegen, und geheiratet hatte ich immer noch nicht. Ich brauchte Nachschub.
    
    Er besaß kein Flugzeug, und er hatte auch keinen Freund mit einem Flugzeug, aber er hatte ein Segelboot mir einer kleinen Kajüte. Meiner Horizonterweiterung winkte eine neue Erfahrung. Am Wochenende hatte er mich zu einem Turn eingeladen. Wieder hatten wir Glück mit dem Wetter wie schon bei dem Flug. Es wehte eine leichte Brise, die stetig anhielt. Das Wasser war ruhig, wie vormals die Luft bei dem Flug. Es war angenehm und entspannend. Er saß an der Pinne und hatte die Leinen an der Hand. Ich entspannte und sonnte mich etwas weiter vorn in meinem Bikini. Er steuerte eine kleine, unbewohnte Insel an. Dahin kam man nur mit einem Boot. Dann ankerte er und zog das Segel ein. Es gab auch einen kleinen Gaskocher an Bord und er machte uns einen Kaffee. An Deck schlürften wir unseren Kaffee. Wir saßen eng beieinander auf einer der kleinen gepolsterten Bänke vor dem Abstieg zur Kajüte. ...
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