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Die barfüßige Göttin
Datum: 05.01.2024, Kategorien: Sex bei der Arbeit, Autor: postpartem
... die Arbeit hier mal außen vor zu lassen." "Gern." Wir gaben unsere Bestellung ab und im Zuge die Menü-Karte. Der Kellner wies gleich auf die große Tafel in der Mitte des Raums hin, auf dem die Tagesgerichte zu finden waren. Wir entschieden uns beide für das Roastbeef. "Hm... der ist gut. Sehr würzig." "Zimt. Und Wildrose. Auch ein leichter Tabakgeschmack, findest du nicht?", ließ ich durchscheinen, dass ich mit diesem Wein auch ohne Italienbesuche sehr vertraut war. "Italien. Auch ein Ort, wo ich immer mal hinwollte. Das heißt, ich war mal, aber da war ich noch ein Kind, und auch nur in Norditalien, nahe der österreichischen Grenze." "Was hält dich ab?" "Na, allein..." "Unsinn. Du denkst zu viel in Voraussetzungen. Natürlich ist es anders, wenn du zu zweit, mit der Familie, oder einer Gruppe reist. Das heißt doch aber nicht, dass es alleine nicht auch ein unvergleichliches Erlebnis sein kann." "Ja, da hast du vermutlich Recht. Hm. Und du warst vorher nur einmal in Deutschland? Wo genau?" "Freiburg. Dem Geburtsort meines Vaters. Nette kleine Stadt. Die Leute auch." "Und wie gefällt es dir hier mittlerweile? Doch ganz anders, als Florida, nehme ich mal an. Vermisst du es?" "Manches. Vor allem die Ringkämpfe mit Alligatoren." "Hehe, die haben bestimmt drei Kreuze gemacht, als sie von deiner Abreise erfuhren." "Mit Sicherheit. Aber auf deine Frage zurückzukommen. Ja, es gefällt mir hier. Ich komme mit der deutschen Mentalität meist gut ...
... zurecht. So richtig zuhause fühle ich mich allerdings noch nicht. Nur, wenn ich bei der Arbeit bin." "Aber das ist für dich nicht nur eine kurze Station, du planst schon länger hierzubleiben?" "Im Prinzip schon. Ich denke nicht zu weit in die Zukunft. Die ist eh immer ganz anders, als man sie sich vorstellt. Vielleicht kommt ja eine Herausforderung, der ich nicht widerstehen kann." "Oder jemand, der dich hier für immer bindet?" "Äch. Jetzt sag nicht, ich bin hier, weil du mir einen Heiratsantrag machen willst?" "Nein, da kann ich dich beruhigen. Davor bist du dauerhaft sicher." "Ah. Gebranntes Kind. Recht so." Unser Essen wurde aufgetragen und unterbrach so kurzzeitig unser Gespräch. Warum grinste der Kellner denn diesmal so penetrant? Gut, er hatte mich jetzt bestimmt ein Jahrzehnt immer nur alleine hier erlebt. Oder mit mehreren Kollegen. Mir fiel auf, dass sie tatsächlich das Flirten oder den Anschein dessen aufgegeben hatte. Na wunderbar. Hatten meine klaren Worte doch etwas bewirkt. "Mmh. Ist das lecker. Mein Vertrauen in deinen Geschmack war wieder einmal voll berechtigt." "Das freut mich zu hören. Dieses Gericht habe ich allerdings in den vielen Besuchen hier auch noch nicht gegessen. Ich bin ebenfalls ganz hin und weg." "Mir gefällt die Atmosphäre hier. Erinnert mich an ein kleines Restaurant in der Toskana, wo ich mal war. Sogar die Bilder an der Wand sind ganz ähnlich." "Du reist also gerne?", fing ich den Ball halbwegs geschickt auf. ...