1. Die barfüßige Göttin


    Datum: 05.01.2024, Kategorien: Sex bei der Arbeit, Autor: postpartem

    ... andere Nummer. Sie tanzte förmlich die Wand herauf, ohne irgendwelche Pausen außer zum Klippen der Exen, eine einzige, fließende Bewegung. Wahnsinn. Also wirkte sie nicht nur auf mir schwerelos.
    
    Von wegen, nicht so gut wie deine Frau und du. Ich war in etwa auf ihrem Niveau, wenn ich voll im Saft und Training stand. Andrea war meilenweit davon entfernt. Damals zumindest. Wer weiß, ob sie weitergemacht, und sich verbessert hatte. Brenda war technisch einfach deutlich besser als ich. Bei mir ging einiges durch die Kraft, die ich jetzt nicht mehr hatte, Fingerkraft und Armkraft hatten natürlich durch die lange Pause nachgelassen.
    
    Ich blamierte mich nicht, aber beeindrucken konnte ich sie auch nicht. War gar nicht nötig. Es war einfach toll, wir hatten beide unglaublichen Spaß. Sprangen als eigentlich unnötige vertrauensbildende Maßnahme manchmal aus purem Übermut ins Seil. Lachten uns schlapp. Zeigten einem anderen Pärchen den Einstieg in eine interessante Route, den sie ohne unsere Anleitung nicht hinbekamen.
    
    Waren gleichfalls beide angenehm zerstört und hochzufrieden, als wir alleine in der kleinen Sauna der Kletterhalle den Tag angemessen und schwitzend ausklingen ließen. Ich hätte ihr am liebsten noch ein gemeinsames Abendessen vorgeschlagen.
    
    Hatte aber das Gefühl, dass ich damit schon zu deutlich den immer stärker werdenden Wunsch nach ihrer fortwährenden Nähe preisgeben hätte, und damit den gegenteiligen Effekt erzielen würde. Es reichte so. Es war genug. ...
    ... Ich stand immer noch voll unter Strom, und war gleichzeitig so angenehm, angenehm kaputt, als ich mir ein Fertiggericht in meine Mikrowelle schob, und dann den Abend alleine vor der Glotze verbrachte.
    
    Schwielen an den Händen, weil da die Hornhaut fehlte, die man sich nach und nach an den Griffen holt, Druckstellen an den Füssen von den Kletterschuhen, die eben so eng sein müssen, damit man ausreichend Gefühl hat. Ja, eigentlich hatte mir das irgendwie gefehlt. Keine Schwielen am Schwanz, aber auch der würde eine Regenerationsphase durchaus vertragen können. Ich schlief noch mit dem Teller auf meinem Bauch beim Fernsehen ein.
    
    Muskelkater am Sonntag, aber die befürchtete emotionale Verkaterung blieb aus. Zehrte ich einfach von der immer noch seligmachenden Erinnerung. Konnte es trotzdem kaum erwarten, sie am Montag wiederzusehen. War mehr als eine Stunde zu früh da. Und trotzdem nicht vor ihr da.
    
    Empfangen von einem Aufleuchten in ihren Augen, als sie mich sah, einem dezenten, aber vorhandenen Strahlen. Das mich selig machte. Wie ihre Beteuerung, wie sehr sie unseren gemeinsam verbrachten Teil des Wochenendes genossen hatte. An diesem Tag reichte uns beiden die Erinnerung.
    
    Am Dienstag tranken wir morgens unseren Kaffee, und mussten nach einem witzigen Gespräch gleich noch einmal den Lagerraum inspizieren, bevor wir uns richtig an die Arbeit machten. Und die anderen eintrafen. Wir hatten an diesem Tag ein weiteres Teammeeting, das mit dem rituellen "BG! BG! BG!" ...
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