1. Menopause


    Datum: 10.03.2024, Kategorien: Ehebruch Autor: Omega666

    ... die Gegend zu laufen auch kein Ehebruch. Aber ich löse den Griff und hake mich stattdessen bei ihm unter. Er schaut mich an, lächelt. Ich strahle ihn an und lächle zurück.
    
    Das Café ist wirklich gemütlich. Wir setzen uns in eine Ecke und sind ungestört. Wir erzählen uns gegenseitig unsere Lebensgeschichte, ohne aber auf mögliche Partner einzugehen. Ich streife mein Haar zurück. Oh Mist, dies ist doch eine eindeutige Körpersprache. Lass es, pass auf was du tust, schimpfe ich lautlos mit mir.
    
    Ralph streichelt meine Wange, zärtlich aber doch fordernd. Ich lächle ihn an, gehe aber nicht weiter auf seine Zärtlichkeiten ein. Die ganze Situation ist so unbeschwert, so irreal. Je länger unser Gespräch dauert, je öfter es zu Berührungen kommt, umso mehr steigt die Hitze in mir auf. Wäre ich eine Katze, würde ich sagen, ich bin rollig. Ich bin keine Katze, aber erregt bin ich trotzdem.
    
    Gegen Mittag entschuldige ich mich und gehe auf die Toilette. Ich muss etwas gegen meine Geilheit tun, mir Befriedigung verschaffen, sonst falle ich noch über Ralph her. In der Kabine ziehe ich meinen Slip aus, lehne mich gegen die Toilettentür, ziehe mit einer Hand meine Schamlippen auseinander und mit den Fingern der anderen Hand fahre ich mir stehend durch meine Muschi. Ich bin feucht, ich bin geil. Ich streichle meinen Kitzler. Ich denke an Ralph, sehe sein Bild vor meinen geistigen Augen.
    
    Nein, das alles dauert mir aber zu lange. Ich kann doch nicht eine gefühlte Ewigkeit auf der ...
    ... Toilette bleiben. Ich verlasse die Kabine und gehe zurück zu Ralph. Auf dem Weg zu ihm fällt mir mit Schrecken ein, dass ich meinen Slip in der Toilette vergessen habe. Unbewusst? Ich werde rot vor Scham bei diesem Gedanken, lasse mir aber ansonsten nichts anmerken und setze mich lächelnd neben ihn. Er strahlt mich an, nimmt meine Hand in die seine und führt meine Fingerspitzen an seinen Mund. Er küsst meine Fingerkuppen, umschmeichelt sie mit seiner Zunge. Er muss doch meinen Mösensaft schmecken, denke ich mir. Und wirklich, er riecht jetzt an meinen Fingern und schaut mich dabei wissend an. Ich werde wieder rot, wie ein kleines Schulmädchen.
    
    "Lass uns zu meinem Atelier fahren", fordert er mich auf. "Da können wir weiterreden. Ich will noch so viel von dir wissen. Wenn ich dich ansehe, dann sehe ich die kleine Claudia wieder. Ich war damals unsterblich in dich verliebt. Du warst und bist heute immer noch wunderschön." Ich weiß, dass dies die letzte Gelegenheit ist, aufzustehen und zu gehen, aber ich sage nur: "Das sagst du doch jeder Frau, du Charmeur."
    
    Ralph gibt mir seine Adresse, wir tauschen die Mobilfunknummern aus, indem er mich anruft. Jetzt sind die Rufnummern im Speicher. Ich speichere seine Nummer unter "Fotografie" ab, nicht unter seinen Namen. Ich weiß auch nicht warum. Er wohnt knapp eine Autostunde entfernt, etwas außerhalb der Nachbarstadt. Ich hatte darauf bestanden getrennt zu fahren, denn ich wollte mein Auto mitnehmen, um selber entscheiden zu können, wann ...
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