1. Couchsurfing


    Datum: 14.01.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: bytalorin

    ... Handtücher, auf denen eine Schale mit Seife in Rosenform lagen. Die zwei Kondome, die ebenso auf der Schale lagen, ließen mich kurz grinsen.
    
    "Ich scheine nicht dein erster Gast zu sein", stellte ich fest.
    
    "Ich will ja einen guten Eindruck hinterlassen", meinte sie.
    
    "Guter Eindruck ist das richtige Stichwort", warf ich plötzlich ein und öffnete das vorderste Fach an meinem Trolly, aus dem ich ein kleines Geschenk zog, das ich ihr gab.
    
    "Das ist für dich!", meinte ich.
    
    "Wow, das ist für mich. Das ist voll lieb. Danke schön", entgegnete sie und entfernte das Geschenkpapier.
    
    Vor meinem Abflug hatte ich eine Schachtel Pralinen bei mir zu Hause gekauft.
    
    "Sind das deutsche Pralinen?", fragte sie.
    
    "Gehe ich mal von aus", meinte ich, "auf jeden Fall vom lokalen Konditor meiner Heimatstadt."
    
    "Das wäre nicht nötig gewesen", bemerkte sie gerührt.
    
    "Süße Pralinen für eine süße Gastgeberin", entgegnete ich.
    
    "Du bist so lieb!", erwiderte sie und bedankte sich mit einem Kuss.
    
    Es war aber nicht einfach nur ein kurzer flüchtiger Kuss, sondern lang und mit Leidenschaft. Mir wurde gleichzeitig heiß und kalt. Ich hatte mir vorgenommen, mich wie ein Gentleman zu benehmen, damit sie es nicht bereute einen Mann bei sich schlafen zu lassen und nun brachte sie mich in Verlegenheit.
    
    Sie merkte meine Reaktion, ging aber irgendwie darüber hinweg und meinte nur: "Komm, ich zeige dir noch den Rest der Wohnung!"
    
    Gegenüber dem Gästezimmer war das Badezimmer, wo eine ...
    ... einladend große Wanne war. Auf der Ablage unter dem Spiegel vor dem Waschbecken waren die üblichen Sachen, die man im Bad einer jungen Frau erwarten würde. Diverse Cremes und Make Up. Daneben lag die angebrochene Packung der Pille. Scheinbar hatte Maire sie vergessen weg zu packen oder es war ihr egal.
    
    "Am liebsten habe ich aber den Balkon", meinte sie, "dort kann ich sitzen und den Trubel unterhalb meiner Wohnung beobachten!"
    
    "Das ist wirklich schön", meinte ich.
    
    "Lass uns doch nach draußen setzen und etwas die Sonne genießen", lud sie mich ein.
    
    "Gerne", entgegnete ich.
    
    Draußen fragte sie mich dann, was ich sonst so mache und was ich schon bei anderen Gastgebern für Erfahrungen gemacht habe. Es war ein sehr interessanter Small Talk.
    
    "Lust auf ein Bier?", fragte sie dann irgendwann.
    
    Ich bejahte und kurz darauf kam sie mit zwei Flaschen Hop House Lager zurück, von der sie mir eine hinstellte.
    
    Sie setzte sich und hielt mir ihre Flasche mit dem Hals voran zum Anstoßen entgegen.
    
    "Slàinte", prostete sie mir zu.
    
    Ich nahm meine Flasche, hielt ihr aber voran den Flaschenboden entgegen.
    
    "Bei uns sagt man, dass man Bier und Frauen immer unten anstößt", meinte ich keck.
    
    Ich hatte gehofft sie als Revanche für den Kuss nun selber in Verlegenheit zu bringen. Aber sie lachte nur und hob mir nun auch den Boden entgegen.
    
    "Dann stoß mal", konterte sie.
    
    Die Flaschen klirrten aneinander und Maire nahm einen kräftigen Schluck.
    
    Entspannt lehnte sie sich ...
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