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Mottenkiste - Die Zugfahrt
Datum: 14.02.2021, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byswriter
Ich habe in der Mottenkiste gekramt und Geschichten gefunden, die ich vor etlichen Jahren geschrieben habe. Inhaltlich halte ich die Storys für vorzeigbar, stilistisch und sprachlich genügen diese meinen aktuellen Ansprüchen nicht. Die Texte auf ein aktuelles Niveau zu heben, erfordert enorme Anstrengungen, die ich nicht zu investieren bereit bin. In Sachen Rechtschreibung habe ich die Texte überarbeitet und die gröbsten Schnitzer behoben. Im Vergleich mit aktuellen Texten aus meiner Feder wird man hinsichtlich sprachlicher Qualität Abstriche machen müssen. Es folgt die Warnung, nur weiterzulesen, wenn man mit ungelenken Formulierungen und umständlicher indirekter Rede kein Problem hat. Die Kritiker mögen diese 15 Jahre alten Texte bitte als das nehmen, was sie sind: als erste Schreibversuche eines unerfahrenen Autors. Copyright by swriter Juni 2006 Jan saß seit mehr als zwei Stunden in seinem Bahnabteil und schaute gelangweilt aus dem Fenster. Er hätte nicht vermutet, dass der Zug so leer sein würde, selbst der Schaffner hatte sich nur einmal blicken lassen und würde wahrscheinlich so bald nicht zurückkommen. Noch drei Stunden, bis er endlich zu Hause ankommen würde. Jan lebte bei seiner Mutter, hatte aber über das Wochenende seinen Vater im 500 Kilometer entfernten Berlin besucht. Nun hoffte er, möglichst bald an seinem Ziel anzukommen, denn so langsam machte ihm die unerträgliche Hitze zu schaffen. Die Klimaanlage des Waggons war ausgefallen, daher hatte sich ...
... niemand außer ihm in eines der betroffenen Abteile gesetzt. Er hätte das Abteil wechseln können, doch hatte er hier wenigstens seine Ruhe und musste sich das Abteil nicht mit irgendwelchen nervigen Leuten teilen, die nur quatschen wollten oder ständig ihr Handy am Ohr hatten. Zu seiner Verwunderung betrat eine Frau sein Abteil und erkundigte sich, ob die Plätze neben ihm frei wären. Jan schätzte sie auf Ende dreißig. Sie hatte kurze, brünette Haare. Sie war schlank und trug eine helle Bluse mit einem schwarzen Rock, der knapp oberhalb ihrer Knie endete. Ganz schön knappes Teil, dachte sich Jan, aber er fand, dass ihr die Kombination stand. Er deutete an, dass alle Plätze frei wären, und sie nahm schräg gegenüber von ihm Platz. Jan wunderte sich, warum sie ausgerechnet sein Abteil ausgewählt hatte, es waren doch sicherlich noch andere frei. Er kümmerte sich jedoch nicht weiter um ihre Beweggründe, schließlich hatte er ja selber einen Grund gehabt. Er richtete seinen Blick erneut aus dem Fenster. Nach ein paar Minuten schaute Jan zu ihr herüber. Die Frau hatte ihre Handtasche auf den Platz neben sich gelegt und hielt ihre Augen geschlossen, bestimmt wollte sie sich entspannen. Jan nahm an, dass sie sich nicht von ihm beobachtet fühlte, und musterte sie eingehend von oben bis unten. Die Frau war deutlich älter als er, Jan fand sie dennoch ausgesprochen attraktiv. Ihre langen Beine, die sie übereinander geschlagen hatte, kamen bei ihrem kurzen Rock gut zur Geltung. Sein Blick ...