-
Polyamorie 03 - Kapitel 07
Datum: 10.07.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byBlackHatNCat
... Missfallen. „Papa, die wachsen wieder nach. Ich will mal etwas anderes probieren. Leider haben wir heute keine Zeit dazu, sonst hätte ich sie mir noch leuchtend rot-violett gefärbt", sagte Lena voller Begeisterung. „NEIN! Bloß nicht. Nicht auch noch färben!", brauste ich auf. Dabei steckte ich die abgeschnittenen Haare in meine Hosentasche. „Papa?!", ermahnte sie mich sofort. „Ich bin dein Teufelchen, also färbe ich mir die Haare rot, auch ohne deine Zustimmung. Das habe ich früher schon hin und wider gemacht. Mama und Alex konnten mir da auch nicht reinreden. Basta!" Gegen so einen Dickkopf war ich machtlos. Ich plumpste auf einen Stuhl. „Okay, okay. Dann ist das dein Ding, wofür du keine Zustimmung von mir bekommst. Der Joker ist aufgebraucht und es gibt keine weiteren Eskapaden ohne mein Einverständnis!" Lena murmelte: „Das werden wir ja noch sehen." Ich hatte es vernommen. Abrupt drehte ich meinen Kopf zu ihr. Sie sollte wissen, dass ich es gehört hatte und nicht gut hieß. Sie sah zu mir hoch. Erst streckte sie mir die Zunge raus, hauchte aber sofort einen Luftkuss hinterher. Es stimmte mich milde. Sie wusste, wie man mich auf die Palme brachte, aber auch wieder herunterbekam.Typisch! So war mein Teufelchen, was täte ich nur ohne sie? Lisa war inzwischen fertig. Sie machte für Marie Platz. Der kleine Rotschopf rutschte auf dem Stuhl ganz an die Lehne, so dass ihre Beine in der Luft baumelten. Mit einem schelmischen Blick zu mir sagte sie zum ...
... Friseur: „Alles abscheiden!" Ich sprang sofort auf und lief zu ihrem Stuhl. Ich legte dem Friseur meine Hand auf die Schere und hielt sie fest, damit er bloß nicht Maries schönen roten Haare abschnitt. „Wollt ihr mich heute alle ärgern? Marie, du hast keinen Joker und ich erlaube es nicht. Wenn du das machst, dann ... dann ...", mir fehlten die Worte. Julia sprang mir bei. „Dann spanne ich dich auf den Bock und versohle dich, bis die Haare wieder die gleiche Länge haben, wie jetzt, ob Sklavin, oder nicht. Nur frisieren, höchstens die Spitzen und einen Zopf, nichts anderes. Verstanden?" Marie schaute sie schelmisch an. „Hey, das war nur im Spaß, Juls. Du weißt, das würde ich nie machen. Ich liebe meine Haare, so wie sie sind. Ich weiß, du so wie so und Frank offensichtlich auch. Wollte nur mal zeigen, dass in mir auch ein kleiner Teufel steckt." Demonstrativ hoben sich ihre Augenbrauen. Diabolisch grinsend blickte sie zu mir. Ich gab ihr einen Kuss auf den breit grinsenden Mund. „Heute habt ihr es wohl echt alle auf mich abgesehen?!" Marie erklärte dem Friseur, wie sie ihre Haare geschnitten haben wollte und stand 15 Minuten später vor mir mit einem geflochtenen Zopf um ihren Kopf herum. Einfach süß! Prompt rührte sich in meiner Hose was.Ruhig da unten, dafür ist jetzt keine Zeit. Yasi und Julia kamen als Nächste an die Reihe. Skeptisch schaute ich zu Yasi, ob sie auch einen nicht ganz ernst gemeinten Spezialwunsch äußerte. Yasi wollte nur Wellen in ihre Haare. Als ...