1. Polyamorie 03 - Kapitel 07


    Datum: 10.07.2021, Kategorien: Romane und Kurzromane, Autor: byBlackHatNCat

    ... Sie war so stark und konnte mich ertragen. Sanft strich sie mir durchs Haar. „Ich liebe dich ‚Herr Freak'!"
    
    „Ich liebe dich auch ‚Frau Freak'!", antwortete ich noch immer schwer atmend.
    
    Wir lachten. Dann rollte ich mich von ihr herunter. Wie zu Anfang hatte Yasi ihren Kopf auf meine Brust und ihr Bein über meines gelegt. Ihr Gesicht leuchtete. Die Rotfärbung ihrer Wangen und die vollen Lippen luden mich erneut ein, genauso ihre funkelnden Augen und die schnelle Atmung. Ihre erotische Ausstrahlung war berauschend. Ich hätte mich am liebsten sofort wieder auf sie gestürzt. Doch leider war noch nicht wieder so weit. Was ich noch machen konnte, war, sie zu küssen. Zärtlich. Ich war unendlich glücklich, diese Frau neben mir zu wissen.
    
    O Gott, liebte ich sie!
    
    Und sie liebte mich!
    
    * * *
    
    Ein unbekanntes Geräusch weckte mich am nächsten Morgen. Ich hörte ein melodisches Klingeln, aber ich sah keinen Wecker. Mein Handy lag auch nicht auf dem Nachtschrank. Ich hatte es im anderen Schlafzimmer liegengelassen. Mir blieb nichts übrig, als aufzustehen und nach dem Geräusch zu suchen. In der Lounge klingelte das Telefon. Ich ging an den Apparat. „Ja?" Es war die Rezeption mit dem bestellten Weckruf. Es war 7:00 Uhr.
    
    Voll mit Adrenalin, durch das plötzliche Aufspringen und fröstelnd vom nackten Herumlaufen und Suchen, legte ich mich wieder neben Yasi ins Bett. Ich küsste sie auf den Mund.
    
    „Yasi ... wach auf!" Sie reagierte nicht. „Kätzchen? Es ist 7 Uhr. Wir müssen ...
    ... aufstehen." Sie blinzelte mit den Augen. Als sie mich zu erkennen schien, breitete sich ein Lächeln auf ihrem Gesicht aus.
    
    „Ich liebe dich", hauchte sie mir zu und küsste mich zurück.
    
    „Ich dich auch! Darum musst du jetzt aufstehen, damit ich dich heiraten kann." Wir küssten uns erneut.
    
    „Noch ein kleines Bisschen. Es ist so kuschelig. Komm her zu mir." Sie hob ihre Zudecke an und lud mich ein. Ich griff die Decke und streifte sie von ihren Schultern.
    
    „Och nööö. Komm doch noch etwas zu mir ins Bett." Sie zerrte die Zudecke zurück. „Es ist so schön warm hier."
    
    „Wir sollten jetzt aufstehen. Komm schon, es wird dauern, bis wir alle durch die Bäder sind."
    
    Ich stand auf und ging hinaus.
    
    „Wenn du mit mir Duschen willst, solltest du jetzt aufstehen, sonst könnte der Platz ruck, zuck vergeben sein."
    
    Ich hörte, wie sie aus dem Bett stieg und hinter mir her tapste. Yasi holte mich ein. Sie nahm meine Hand und legte den Kopf an meinen Arm. „Nix da, mein Hochzeitstag. Mein Duschsex. Den trete ich nicht ab."
    
    Im Bad stand noch das Tablett mit den Häppchen vom Vorabend auf dem Hocker. Wir hatten nicht alles aufgegessen und die Reste nicht weggeräumt. Es roch nach altem Fisch. Yasi sah den Lachs und würgte. Im Nu sprintete sie zur Toilette und übergab sich. Ich konnte nur hinter ihr stehen und die Haare zurückhalten.
    
    „Jetzt nur nicht schlappmachen."
    
    „Keine Sorge, wird schon schief gehen", entgegnete sie und tupfte sich den Mund mit Toilettenpapier ab. „Ich brauche ...
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