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Roadtrip - Part 01
Datum: 06.02.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byFlilll
„Lass mich doch endlich mit diesem beschissenen Thema in Ruhe!" - genervt schaute ich in Richtung unserer Zelte. Eigentlich sollte das hier ein entspannter Road-Trip mit meiner besten Freundin und ihrem Freund werden. Stattdessen saß ich am Ufer des Lago di Garda, warf Steine in den See und lauschte dem Plätschern der Wellen sowie der unsäglichen Kakophonie, die der Streit der beiden den dritten Abend infolge erzeugt. Samantha, so hieß meine beste Freundin, eine echt süße, große Blondine, war seit Ewigkeiten mit ihrem Freund David zusammen. Wir kannten uns jetzt fast 14 Jahre und irgendwann am Anfang war ich dann doch mal Hals über Kopf in sie verliebt. Zwischen uns hatte es in unseren Teens ordentlich geknistert und auch einen Kuss gab es mal - letztlich wurde nie etwas daraus und es blieb eine innige Freundschaft. Auch mit ihrem Freund verstand ich mich einigermaßen gut, auch wenn er ab und an Tendenzen eines überheblichen Arschlochs zeigte. Ich lies meinen Blick über den See schweifen. Über das nördliche Bergmassiv kroch nicht nur die Dunkelheit der Nacht sondern auch noch etwas anderes. Dicke Gewitterwolken, die immer wieder von Blitzen erleuchtet wurden. „Geil" dachte ich mir. Nicht nur, dass ich Gewitter auf den Tod nicht ausstehen konnte, jetzt musste ich mir den Spaß auch noch praktisch unter freiem Himmel geben. Missmutig stapfte ich zurück zu unserem Zeltplatz und lies die letzten Tage Revue passieren. Nach dem Start in Süddeutschland waren wir am ...
... ersten Tag bis Meran gefahren. Hier hatten wir, da wir von der ersten Etappe komplett erledigt waren, zusammengeknautscht im Auto gepennt. Schon da fingen die ersten Kabbeleien zwischen den beiden an. Während der Fahrt sank die Stimmung im Auto immer weiter Richtung Gefrierpunkt. Aus dem was ich über die aufgedrehte Musik heraushören konnte, ging es wohl um irgendeine Kollegin von ihrem Freund, der er, ihrer Ansicht nach, schöne Augen gemacht hätte. In Meran angekommen deckten wir uns in einem kleinen Supermarkt mit Snacks ein. Den Wagen stellten wir ausserhalb auf einem Feldweg ab. Die beiden verschwanden direkt nach Ankunft unter lautem Gekeife. Da ich die meiste Zeit gefahren war, legte ich mir direkt den Beifahrersitz um und machte es mir dort mit einem Sandwich gemütlich. Da ich komplett erledigt überkam mich nach kurzer Zeit der Schlaf. Irgendwann in der Nacht riss mich das Öffnen einer Wagentür aus dem Schlaf. Als ich die unterdrückte, angepisste, Stimme von Samantha erkannte, sank ich beruhigt zurück in meinen Schlafsack. Nach ein paar Minuten Gemurmel und Gekruschtel war auch an dieser Front Ruhe und ich fiel erneut in einen traumlosen Schlaf. Der nächste Tag verlief praktisch nach dem gleichen Muster. Eigentlich wollten wir uns Meran anschauen, dann für einen Tagestrip nach Bozen und schließlich zu unserem ersten richtigen Stop dem Gardasee. Letztlich lief ich alleine durch die Stadt, während die beiden mit sich und ihrer Beziehung beschäftigt waren. Abends ...