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Der Manschettenknopf
Datum: 05.04.2022, Kategorien: BDSM Autor: Anonym
... letzten Einkauf in einer Parfumerie erhalten hatte, fügte noch einige Visitenkarten bei und machte sich auf den Weg zum Notar. Als sie dort eintraf und eben an der Haustür läuten wollte bemerkte sie zu ihrem Schrecken, dass ihr die kleine Tragtasche abhanden gekommen war. Sie hatte unterwegs einen Anruf auf ihrem Handy erhalten, und da sie sich eine Telefonnummer notieren musste, auf einer Parkbank Platz genommen. Offenbar hatte sie dort die Tragtasche abgestellt und beim Aufstehen vergessen. Rasch eilte Maria den Weg zurück, doch die Bank war leer, von der Tasche keine Spur. Sie war der Verzweiflung nahe, denn ohne den Manschettenknopf würde sie die drei Millionen Dollar wohl niemals ausbezahlt bekommen. Sie erinnerte sich, dass sie einige Visitenkarten mit eingepackt hatte. Dort war auch ihre Homepage angeführt, auf der sie sich als Aktmodell präsentierte und um Aufträge warb. Außerdem war es möglich, über diese Website via Email mit ihr Kontakt aufzunehmen. Maria eilte nach Hause, warf den Computer an und verfasste folgende Nachricht: Am 14. Juni habe ich im Hölderlin-Park eine kleine Tragtasche auf einer Parkbank vergessen. Darin befanden sich ein Manschettenknopf und mehrere Visitenkarten. Der ehrliche Finder wird gebeten, sich zu melden. Der Manschettenknopf ist ein persönliches Erinnerungsstück und für mich von großem Wert. Diese Nachricht stellte sie ins Netz, und zwar so, dass sie jedem Besucher ihrer Website automatisch alle drei Minuten vor die Augen ...
... flimmerte. Die Tage vergingen, doch niemand meldete sich. Maria hatte in der Zwischenzeit mit dem Notar Kontakt aufgenommen, der ihr jedoch bestätigte, was sie ohnehin vermutet hatte, dass nämlich die Auszahlung der Erbschaft an das Vorlegen des Manschettenknopfes gebunden sei. Mit jedem Tag, der verstrich, verlor sie mehr an Hoffnung. Doch als sie den Traum vom großen Geld fast schon begraben hatte, erhielt sie plötzlich eine Email mit folgendem Inhalt: Ich habe die Tasche samt Manschettenknopf gefunden. Er scheint dir sehr wichtig zu sein. Wenn du auf meine Bedingungen eingehst, kannst du ihn haben. Sofort schrieb Maria zurück. Sie wollte wissen, welche Bedingungen sie zu erfüllen hätte und bekam als Antwort: Solche, die dir als Aktmodell wahrscheinlich nicht schwer fallen dürften. Komm am nächsten Sonntag um 17 Uhr ins Parkhaus beim Einkaufscenter Nord, bekleidet nur mit selbsthaltenden schwarzen Strümpfen, roten Schuhen und einem Mantel. Gehe in die Etage mit der blauen Leitfarbe. Der eigentliche Parkbereich ist vom Zugang durch eine Mauer getrennt, in der sich eine kreisrunde Öffnung befindet. Öffne den Mantel, so dass man deinen Körper sieht und lege dich mit dem Rücken in diese Öffnung. Schließe die Augen und warte dort auf weitere Anweisungen.“ Maria überlegt nicht lange. Schon mehrmals war sie als Aktmodell auch in der Öffentlichkeit aufgetreten. Sie hatte kein Problem damit, sich nackt zu zeigen, im Gegenteil, es war sogar eine Leidenschaft von ihr. Sie ...