1. Die Klassenkameradin 02. Teil


    Datum: 01.11.2022, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byAmonasro

    Erzählungen
    
    Es war für mich eine schöne Zeit.
    
    Dabei war ich irgendwie zwiegespalten: Die Beziehung mit meiner eigentlichen Freundin war so offiziell, dass ich mich ihr gegenüber immer in Verantwortung fühlte.
    
    Mit Andrea war alles dagegen so ungezwungen. Nur wir wussten Bescheid, keiner stellte Ansprüche an den anderen, wir lebten nur zusammen unsere Lust aus.
    
    Erst immer nur mittwochs in Andreas Wohnung. Bald aber war ihr einmal in der Woche nicht mehr genug und sie fand auch außer Haus Möglichkeiten, wo wir uns bekeilen konnten, mal im Auto auf einem Waldweg (einmal sogar mitten in der Stadt in einer stillen Seitengasse!), mal aber auch einfach im Schulgebäude im Abstellraum. Andrea war da nicht im geringsten wählerisch.
    
    Es war ein schieres Wunder, dass ich das durchstand, untertags der Sex mit Andrea und abends gelegentlich das Petting mit meiner Freundin.
    
    Aber ich war ja noch jung.
    
    Andrea brachte mir dabei immer wieder etwas Neues bei.
    
    Das erste, das ich überrascht feststellte, war, dass sie beim Sex -- wenn sie überhaupt etwas sprach -- zu sehr zotiger und ordinärer Ausdrucksweise neigte, was zu ihrer sonstigen Art so überhaupt nicht passen wollte.
    
    Ich wunderte mich darüber sehr.
    
    Aber bei einer (wieder gepfefferten) Schilderung ihrer Erfahrungen konnte ich einen Zusammenhang herstellen:
    
    Sie berichtete mir, dass sie seit ihrem fünfzehnten Lebensjahr ihre Eltern beim Sex belauschte.
    
    Ihre Mutter war ein Mädchen der Achtundsechziger-Jahre, ...
    ... ein Hippiemädchen gewesen. Ihr Vater zwar aus noblem Haus, aber unentrinnbar dem triebgesteuerten blonden Girlie verfallen. Und als diese von ihm geschwängert wurde, musste er sie wohl oder übel heiraten. Etwas anderes wäre in seiner Familie nicht denkbar gewesen.
    
    So war diese Ehe einerseits nicht friktionsfrei -- oft stritten die beiden lautstark miteinander -- andererseits war auch die Spannungsentladung nicht weniger heftig und immer sexueller Natur.
    
    Schon als kleines Mädchen war es für Andrea klar, dass Papa und Mama im Schlafzimmer immer sehr laut waren. Insbesondere weil die auch keine Gedanken darauf verschwendeten, ob die Türe geschlossen war oder nicht. Früher rätselte sie oft, ob es Streit war oder ein Gerangel anderer Art, was sie da aus dem elterlichen Zimmer vernahm.
    
    In ihrer Pubertät gewöhnte sie sich an, unbemerkt vor der Türe zu kauern und die Eltern beim Sex zu belauschen. Bald entdeckte sie dabei an sich auch die Freuden der Masturbation.
    
    Andrea genoss das sowohl außerhalb als auch innerhalb.
    
    (Bei meiner Freundin durfte ich bloß nicht wagen, mit meinem Finger vielleicht ein wenig in sie einzudringen, nur außerhalb war mir erlaubt, aber das reichte für sie ohnedies völlig aus, um sie zum Ziel zu bringen.)
    
    Beim Lauschen an Andreas Eltern-Schlafzimmer lernte sie auch viele ihrer schlimmen Ausdrücke.
    
    Sie gaben sich gegenseitig äußerst ordinäre und ordinäre Bezeichnungen.
    
    Besonders ihre Mutter war darin Meisterin.
    
    Das dürfte Andrea ins ...
«1234...»