1. Weihnachtslust 06


    Datum: 29.12.2022, Kategorien: BDSM Autor: byChinaSorrow

    ... Zögern und jedes Widerwort ahnden. So wie ich es für angemessen halte. Keine Diskussionen." Liliane schlüpfte in dieselbe Gestalt, in der sie ihn gestern Abend kurz zur Schnecke gemacht und mit der sie auch Noemi beim Frühstück in ihre Schranken gewiesen hatte. Es war faszinierend. Nicht nur der Inhalt ihrer Worte, sondern alles verwandelte sich, ihr Blick, ihre Stimme, die tiefer und bestimmender wurde, ganz anders betonte, und sogar ihre Körperhaltung strahlte Dominanz aus. Jede Spur des überschwänglichen, fröhlichen Mädchens verschwand und machte einer herrischen Alpha-Frau Platz, die bedingungslose Unterwerfung forderte.
    
    Irre.
    
    Tom wurde schwummrig und das nicht nur, weil sämtliches Blut sich schlagartig in seinem Schwanz sammelte.
    
    Sie lächelte ihn höhnisch an und es war, als sei sie einen halben Meter gewachsen und schaue auf ihn herab. „Du kleine, notgeile Bitch! Ich werde dich so wundervoll fertigmachen, dich von einem Zwiespalt in den nächsten treiben, wie du es dir nie vorstellen konntest." Ihr Finger strich über seine Nasenspitze und drängte sich in seinen Mund. „Diesen Tag wirst du nie wieder vergessen, weil du nie wissen wirst, wo die Scham aufhört und die Geilheit anfängt. Ich werde beides so gründlich in deinem Hirn vermischen, du wirst hinterher nicht mehr wissen, ob du Junge oder Mädchen bist." Ihr Finger knetete seine Zunge und er sabberte hemmungslos. Seine Nerven schienen zu brennen und er wäre am liebsten sofort vor ihr auf die Knie gesunken. ...
    ... „Noch sind wir nicht drin. Bist du bereit? Wirklich bereit? Weil ich von dir erwarte, dass du mir alles gibst, was du hast. Willst du das? Mein folgsamer Sklavenjunge sein? Meine devote Bitch?"
    
    Sie zog ihre Hand zurück und Tom bekam seine erste Ahnung davon, wie sie sich in Gustavs Händen gefühlt hatte, als der sie auf der Treppe zur Ordnung gerufen hatte.
    
    „Ja. Das will ich."
    
    Für einen Moment kehrte die vertraute Liliane zurück und strahlte ihn an. „Liebster, das ist das schönste Weihnachtsgeschenk, das du mir machen konntest. Ich freue mich so, ich kann es kaum beschreiben. Aber ich werde es dich fühlen lassen, jeden Moment des Tages."
    
    „Das ist..." Weiter kam Tom nicht, denn die Domina war schlagartig zurück, kniff ihm in sein eiskaltes Ohr und zerrte ihn daran auf die Knie.
    
    „Küss meine Stiefel und schwenk deinen Sklavenarsch für mich. LOS!"
    
    Tom konnte gar nicht anders und drückte seine Nase in den Schnee, der noch auf ihrer Stiefelspitze lag. Der Moment, in dem seinen Lippen das nasse Leder berührten, jagte ihm einen Schauer durch den Körper, der unbeschreiblich war. Eine Welle aus erregender Schwäche überrollte ihn und er war sich plötzlich vollkommen sicher, dass dieser Tag wundervoll werden würde. Unerträglich wundervoll, furchterregend und geil.
    
    ————
    
    Die Tasse heißen Kakao, auf die sie sich auf den letzten Kilometern gefreut hatten, gönnte Liliane ihnen allerdings noch. Wenn es auch ungewohnt war, dabei nackt vor ihr auf dem Boden ihres Zimmers zu ...
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