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Weihnachtslust 06
Datum: 29.12.2022, Kategorien: BDSM Autor: byChinaSorrow
... dir dann leichter fällt. Ach so, eine Sache noch: Du wirst dabei nackt sein." Tom saß nur da und starrte in ihr Gesicht, ohne sie dabei zu sehen. Irgendwie war er davon ausgegangen, bei der Nummer mitmachen zu können, zumindest in dem Ausmaß, wie bei ihrem Gang durch die Burg, mit dem Unterschied, dass Gustav es halt wesentlich weiter treiben würde. Komplette Passivität war tatsächlich noch einmal eine Steigerung. Nicht für Liliane, sondern für ihn. Der Kerl war in der Tat mit Vorsicht zu genießen. Hatte es ihm so sehr gestunken, dass Tom ihn oben auf dem Turm aus dem Spiel genommen hatte? „Was hat er davon?" Liliane zuckte mit den Schultern. „Ich habe eine Ahnung, aber am besten fragst du es ihn selbst. Er wird es dir genüsslich unter die Nase reiben, keine Sorge." „Vielen Dank, das macht es jetzt echt leichter. Mir ist da noch etwas anderes eingefallen. Vielleicht klingt das naiv, also lach bitte nicht. Bis jetzt habe ich mir immer vorgestellt, wie Gustav dich fesselt und, nun ja, foltert. Zu Lehrzwecken sozusagen. Wird er dich auch anders benutzen?" Liliane griff sich ein Kissen und hielt es sich vors Gesicht. Als sie es wieder senkte, hatte sie ein Pokerface aufgesetzt. „Naiv trifft es ziemlich gut. Glaubst du wirklich, es würde Gustav nicht erregen, wenn ein Weibchen wie ich ihm vollkommen ausgeliefert ist? Natürlich wird er mich zur Befriedigung dieser Lust benutzen." Tom schloss kurz die Augen und atmete sehr tief durch. „Ich werde als zusehen ...
... müssen, wie ein anderer Mann dich fickt." „Ja. Vorher wirst du dir anhören müssen, wie ich darum bettle. Er wird mir kaum eine andere Wahl lassen." Sie sahen sich lange an. Tom begann gerade sich darüber zu wundern, warum seine Erektion während des Gesprächs nicht in sich zusammengefallen war, als Liliane vorsichtig fragte: „Hast du genug von mir?" Sie hatte völlig andere Sorgen als er. „Von mir aus setzen wir uns ins Auto und hauen ab. Ich würde das für dich tun, ehrlich." Sie wedelte hektisch mit den Händen. „Aber das alles um uns herum, das bin nun mal ich und ich fürchte, ohne das halte ich es nicht lange aus." Das Fuchteln fand ein jähes Ende, als ihre Hände seine packten und sie schmerzhaft drückten. Liliane machte sich keine Sorgen, sie hatte Angst. So verletzlich hatte er sie noch nicht erlebt. Sie war in Sachen Sexualität total abgeklärt und ungehemmt. Erst jetzt wurde ihm klar, dass es auf der emotionalen Ebene völlig anders aussah. An den Worten ihres Vaters war wohl doch einiges mehr dran, als er erwartet hätte. Vor allem erkannte er aber, wie sehr sie ihn tatsächlich liebte. So aufgewühlt war man nicht, wenn es nur um eine Affäre ging. Er schmolz dahin. Immerhin würde er Klarheit darüber gewinnen, ob die Momente der Erregung beim Anblick von Gustavs Händen an Liliane eben nur das gewesen waren, nämlich Momentaufnahmen oder ob da mehr war. „Ich habe nicht genug von dir und wir bleiben hier. Ich liebe dich, mit allem, was dazugehört." Vor ihm ging die Sonne auf. ...