1. Wendungen des Lebens Teil 02


    Datum: 25.04.2023, Kategorien: Erotische Verbindungen, Autor: byAmonasro

    ... werden."
    
    Sebastian nahm den Ball sofort auf und hielt mir seinen Arm hin.
    
    Ich wusste nicht, wie ich mich verhalten sollte. Diese gemeine Johanna! Ich fand sie jetzt gar nicht mehr begehrenswert, sie war vielmehr meine Gegenspielerin.
    
    „Na los!", ließ mir auch Renate keine Zeit nachzudenken, „du bist doch eine Flamenco-Tänzerin. Jetzt tanze auch!"
    
    Also nahm ich Sebastians Arm und ließ mich von ihm auf die Tanzfläche führen.
    
    Wie seltsam! Ich war als Mann selten und ungern auf einer Tanzfläche, aber jetzt als Frau schein es, als müsse es sein.
    
    Sebastian nahm mich in seinen Arm und führte mich ganz sanft aber bestimmt, sodass ich mich nicht unsicher fühlte bei den Schritten, die mir doch fremd waren. Aber er war ein Könner, und so überließ ich mich ganz der Führung meines Gentlemans.
    
    Sie spielten eine kubanische Rumba und ich kam immer mehr in Stimmung. Ich dachte wieder an die wiegenden Schritte, ich fühlte das Schwingen des Kleides, der Luftzug an meinen nackten Schenkeln! Ich fühlte mehr und mehr das Gefühl eines wohligen Schwindels. Bloß der Alkoholkonsum machte sich nun auch bemerkbar: Jedes Mal, wenn ich meinen Kopf rasch drehte, wuchs der Schwindel so bedrohlich an, dass mein Denken aussetzte.
    
    Sebastians Knie zwängten sich zwischen meine und bei jedem Schritt drängte er sich in mich hinein. Unweigerlich kam mein Bein auch zwischen seine Beine, ohne mein Zutun. Wir verschränkten uns ineinander. Dabei zog er meinen Oberkörper ganz an den seinen, dass ...
    ... sein Gesicht zentimeternah an meines rückte. Ich wollte mich wehren, konnte es aber nicht. Starr steckte ich in seinen Armen. So nahe die Gesichter waren, ließen sie mich an meine getuschten Wimpern denken, die Renate noch extra langgezogen hatte. Die mussten doch gleich seine Wangen berühren.
    
    Ich wehrte mich gegen den Kuss, der jetzt gleich folgen musste!
    
    Irgendwie gelang es mich umzudrehen, ich tanzte nun mit meinem Rücken zu ihm. Seine Hände wanderten über meine Hüften zu meinem Bauch, den sie entsetzlich quälend streichelten. Mir wurde schwindelig.
    
    Vom Umfallen rettete mich nur, dass ich mich gegen Sebastians Körper lehnte. Die wiegenden Schritte taten ihr übriges.
    
    Dann spürte ich plötzlich ganz deutlich die Härte in seiner Hose, die fest gegen meinen Po drückte! Sebastian hielt mich fest an seinen Leib gepresst. Als nächstes spürte ich seine Lippen auf meiner nackten Schulter: Er küsste mich, auf meine Schulter! Immer höher hinauf, auf meinen Hals! Oh Gott! Was kommt als nächstes?
    
    Wie auf Kommando drehte sich mein Kopf den Küssen zu!
    
    Die Küsse landeten jetzt auf meiner Wange, meinem Mundwinkel ...!
    
    Ich hielt es nicht mehr aus! Ich wendete mein Gesicht ihm ganz zu! Ich bot ihm meinen Mund, ich wollte richtig geküsst werden.
    
    Und Sebastian küsste mich richtig!
    
    Seine weichen Lippen! Seine warme Zunge! Die, wenn ich ihm nicht Einlass gewähre, eine feuchte Spur auf meinem Mund hinterlässt. Ich gewähre ihm Einlass! Sebastian küsst mich tief und innig! ...
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