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Die barfüßige Göttin
Datum: 05.01.2024, Kategorien: Sex bei der Arbeit, Autor: postpartem
... eben, weil es neu war. All dies keine Erfahrungen, aus denen ich jetzt Anregungen ziehen konnte. Ich konnte Brenda ja schlecht zu einem Waldspaziergang am Freitagabend einladen. Oder einem Kurztrip nach Amsterdam. Oder der Art von Sex, die mir mit Andrea am besten gefallen hatte. Wenn ich ehrlich war, waren meine schönsten Erlebnisse gar nicht mal die aufregenden Freiluft-Abenteuer gewesen. Sondern die oft sehr ausgedehnten ruhigen, zärtlichen, frisch verliebten Begegnungen am Anfang unserer Beziehung. Wo wir das ineinander Aufgehen genossen, die Verbundenheit, es gar nicht auf Befriedigung oder Höhepunkte anlegten, manchmal bis zu einer Stunde miteinander schliefen. Das war ohnehin Andreas Vorliebe gewesen, die sanfte, ruhige Gangart. Zärtlichkeit. Passend zu den starken Gefühlen am Anfang. Deren Ausdruck. Brenda war also das totale Kontrastprogramm. Sex, reiner, schierer Sex, wo sie Leistung und Fantasie erwartete. Maximale Effizienz. Ich sie offenbar nicht enttäuscht hatte, aber es war ja fast alles von ihr ausgegangen. Sie mochte wilderen Sex. Den hatte ich mit meinen ersten Partnerinnen fallweise mal gehabt. Einmal mit Andrea, wo ich voll begeistert war, als wir nach wildem, zähen Ringen uns von ihrer als Bett fungierenden Umbauliege bis auf den Boden gevögelt hatten. Sie aber auf Nachfrage meinte: "Na ja, ich mag es eigentlich nicht so zum Höhepunkt getrieben zu werden." So enttäuscht, aber sensibilisiert, passte ich mich ihren Vorlieben und Bedürfnissen ...
... an. Und jetzt? Meinem Beruf geschuldet analysierte ich das Problem methodisch. Research & development? Wie denn? Noch schnell "Fifty Shades of Grey" runterladen, das zum Beispiel Sabine im Pausenraum mit sichtlichen Vergnügen verschlungen hatte? Das war vermutlich zu viel des Guten, und meine Deadline außerdem zu nah dran. Aber das Internet steckte doch sicher voller Informationen, die in diese Richtung gingen. Kurzentschlossen hüpfte ich aus dem Bett und holte mir meinen Laptop aus dem Wohnzimmer. Okay, da gab es doch diese Seite, wo man kostenfrei Pornos schauen konnte, wie hieß die noch... ja, da ist sie. Und wonach suche ich? Weibliche Dominanz? Hm. Da gibt es einiges. Hier, die sieht ihr sogar ein bisschen ähnlich. Oh. Oh Gott. Uff. Aber hallo. Das ist... nee. Zu hart. Die werden doch hoffentlich nicht alle so sein. Oje, und wenn sie wirklich so drauf war? Sich bislang nur zurückgehalten hatte? Mir beim ersten Besuch in ihrer Wohnung ihre private Folterkammer vorführte? Shit, Shit, Shit. Da hatte ich mich ja auf was eingelassen. Na, das sieht doch noch im Rahmen aus. Fesseln, hm. Die Augen verbinden. Okay. Hat was. Nachvollziehbar. Ui. Wachs. Das tut doch bestimmt weh. Na, vielleicht nicht so extrem, wie die anderen Sachen, die ich gesehen hatte. Solange da nichts auf... oh Scheiße, nee, soweit kommt's noch. Auf meiner Kerze hat Wachs nichts zu suchen. Reiß dich zusammen. Noch einen Versuch. Schau an, die kommandiert nur rum. Das kennen wir ja nun. Oh ja, ...