1. Die barfüßige Göttin


    Datum: 05.01.2024, Kategorien: Sex bei der Arbeit, Autor: postpartem

    ... dem normalen Arbeitsbeginn. Ungeduldig wartete ich auf einen der beiden Fahrstühle, die immer gleichzeitig im obersten Stockwerk rumzulungern schienen.
    
    "Ah. Das habe ich gehofft", hauchte mir eine nur zu bekannte und sehnsüchtig vermisste Stimme ins Ohr.
    
    Ich fuhr herum, vergaß in diesem Augenblick alle ausgesprochenen und unausgesprochenen Absprachen, sowie auch alle Vorsicht, und klammerte mich an sie, engagierte sie in einem leidenschaftlichen Kuss. Das "Plink" des Fahrstuhls und nachfolgende Öffnung dessen Türen, holte uns allerdings schnell aus diesem magischen Moment heraus.
    
    "Tut mir leid, das ist mir so rausgerutscht", beeilte ich mich, eine Entschuldigung für den Fauxpas hervorzubringen.
    
    Wie wenig das notwendig war, sagte sie mir nicht, sondern zeigte es mir, sobald sich die Türe geschlossen hatte. Der Kuss war noch wilder als der erste, bis der gottverdammte Fahrstuhl viel zu schnell am Ziel war. Die Fläche war noch dunkel, die ersten Administratoren würden in vielleicht einer halben Stunde kommen.
    
    Zeit für uns noch einmal in Ruhe die Kapazitäten des Lagerraums zu überprüfen. Was wir ausgiebig und mit einiger Wildheit taten. So gestärkt, konnten wir unser Tagewerk beginnen. Oh mein Gott. Ich kriegte sicher den ganzen Tag das Strahlen nicht aus dem Gesicht. Nicht, weil sie endlich wieder da war, und die Qual ein Ende hatte.
    
    Nein, weil sie das ganz genauso empfunden zu haben schien. Ebenfalls einen Großteil des Tages von einem Ohr zum anderen grinste. ...
    ... So auch beim ersten, gemeinsamen Kaffee.
    
    "Ich soll dich von Lynn grüßen. Und dir ihre Telefonnummer geben... die du jetzt hast. Mit der Auflage, wenn du irgendjemanden in deinem Bekannten- oder Familienkreis hast, der dein Format hat, und die Bereitschaft für eine Green-Card zu ihrem persönlichen Fick-Sklaven zu werden, diese dann entsprechend weiterzuleiten."
    
    Ich konnte nur mit Mühe das Ausprusten meines Kaffees verhindern. Ja, das klang nach Lynn. Was für eine irre Frau. Mit der wir auch die letzten gemeinsamen Stunden am Sonntag Tränen gelacht hatten.
    
    "Aber auch, um einfach den Kontakt aufrechtzuerhalten. Du hast einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Nicht nur, weil du ihr halb den Verstand rausgevögelt hast. Auch das ist Originalton Lynn."
    
    "Nur halb? Okay, auch das. Ich rufe sie bestimmt bald mal an. Sie ist wirklich witzig. Hm... leider wartet jetzt eine ganze Menge Arbeit auf uns. Dabei..."
    
    "...geht es dir wie mir. Gut, dass der Laden noch steht, ist ja schon mal ein gutes Zeichen. Also, bringe mich up to date über den Rest."
    
    Und schaltete in den professionellen Modus um, so blitzartig, wie nur sie das konnte. Notwendig war es allerdings.
    
    Die Entwicklung unserer Abteilung ging weiter. Die unseres Privatlebens analog dazu auch. Wir gingen regelmäßig zum Klettern, auch an die Außenanlagen und Klettertürme, die der wunderbare Sommer jetzt zu lohnenderen Zielen machte. Verbrachten bald regelmäßig unsere kompletten Wochenenden miteinander.
    
    Das war ...
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