1. Die Leiden der M. Teil 07


    Datum: 16.01.2020, Kategorien: BDSM Autor: bydarksteffi35

    ... ein viergeschossiges Mietshaus in einem der besseren Viertel von Hamburg. Altbau, gut saniert und in unmittelbarer Nähe zur Alster. Und nicht billig.
    
    Wir zahlten eine horrende Miete für unsere schicke 3-Zimmer-Wohnung. Aber dafür besaßen wir auch zwei Balkone, einem mit Blick auf die Alster und einen mit Blick in den Innenhof der Wohnanlage. Dazu einen echten Parkett-Boden und hohe Decken. Doch, eine wirklich schöne Wohnung. So schön, dass wir uns für sie und nicht für ein Eigenheim irgendwo in einer tristen Vorstadt von Hamburg entschieden hatten. Weil wir das Leben der Großstadt spüren wollten. Vor allem ich. Allerdings war das auch zu einem Zeitpunkt gewesen, als ich noch ein braves Mädchen gewesen war und mir keine Sorgen darum machen brauchte, ob jemand von der anderen Seite des Innenhofes hinüberschaute! Weshalb wir auch keine Gardinen hatten.
    
    Gut, wir hatten natürlich Vorhänge, die man zuziehen konnte. Aber so wie ich meinen Mann kannte, konnte er durchaus auf den Gedanken kommen, dass die Vorhänge dann und wann offenblieben. Er wusste nämlich leider nur zu gut, wie sehr ich mich in der Öffentlichkeit genierte, wenn ich ganz nackt war. FKK und Sauna waren deshalb noch nie mein Ding gewesen. Im Gegensatz zu ihm, der damit keine Probleme hatte. Was mich nervös machte. Wie gesagt, ich wollte ihm auf keinen Fall einen Wunsch abschlagen. Oder besser gesagt, einer Anweisung widersprechen. Ganz gleich, was es auch war.
    
    Zumal ich meinem Mann ja auch noch etwas ...
    ... schuldig war. Ich hatte ihn schließlich betrogen und das nicht nur einmal, sondern gleich mehrfach. Mit Jenny, mit der rothaarigen Herrin und mit diesem Scheißkerl namens Sebastian. Dafür hatte ich durchaus eine Strafe verdient, die mir mehr sehr viel abverlangte. Ja, die mich sogar dazu nötigte, über meine Grenzen zu gehen, in der Hoffnung, dass ich dadurch mein schlechtes Gewissen besänftigen konnte.
    
    Ich holte noch einmal tief Luft, bevor ich den Zündschlüssel herauszog und aus dem Wagen stieg. In der Hoffnung, dass ich mir unnötige Sorgen machte und mein Mann auf andere Ideen kam.
    
    Doch ich sollte mich leider nicht geirrt haben. Denn mein Mann kannte mich zu gut, um sich diesen Umstand entgehen zu lassen. Er wusste natürlich genau, wie er mich an den Rand der Verzweiflung bringen konnte. Oder sagen wir besser einmal, wie er mich besonders gut demütigen konnte.
    
    Wobei es an diesem Tag noch nicht die offenstehenden Vorhänge unserer Wohnung waren, mit denen er mich öffentlich zur Schau stellte. Er hatte eine andere Idee. Eine, die auch ziemlich gemein war...
    
    „Ich geh nur schnell duschen, ja?" meinte ich in meiner Unwissenheit, als ich die Wohnungstüre hinter mir geschlossen hatte.
    
    Mein Mann, der dank seiner Tätigkeit als Lehrer bereits viel früher zuhause war, schüttelte lächelnd den Kopf.
    
    „Heute steht Baden auf dem Programm", meinte er. „Bei dem herrlichen Wetter wäre es doch eine Schande, wenn wir das Duschwasser verschwenden! Komm, wir machen einen kleinen Ausflug ...
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